Dibre Emeth
- Journal
- Dibre Emeth
- Volume
- 20 (1864)
- Issue
- 1-2 (1864)
- Date
- 1864-01-01
- Page
- – (sequence 28)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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28 machen, das soll ein ewiger Bund sein mit ihnen, und will sie erhalten und mehren und mein Heiligthum soll unter ihnen sein ewiglich. Und ich will unter ihnen wohnen und will ihr Gott sein, und sie sollen mein Volk sein, daß auch die Heiden sollen erfahren, daß ich der Herr bin, der Israel heilig macht, wenn mein Heiligthum ewiglich unter ihnen sein wird." Misfionsnachrichten. Abyssimen. Wir haben unfern Lesern schon früher die Nachrichten über die Mission in Abhssinien mitgetheilt, wie itzir sie in dem Jewish Intelligence lesen, und wir zweifeln nicht, daß diese Nachrichten auch mit dem größten Jntereffe gelesen worden sind, und daß die meisten Leser auf neue Berichte warten, um zu erfahren, welchen Fortgang die Mission in jenem interessanten Lande hat. Das Jewish Intelligence bringt nun wieder in seinem Novemberhefte einige Briefe, die wir hier mittheilen wollen. Zunächst schreibt Herr Prediger Stern: So bin ich nun wieder in Abhssinien, und zwar unter viel günstigeren und glücklicheren Umständen, als damals, da ich dieses unglückliche Land zum ersten Male besuchte. Auf unserer Reise von Massowa bis Gondar brachten wir zwei ermüdende und beschwerliche Monate zu. Der König hatte die Güte gehabt, einen seiner Beamten abzuordnen, daß er uns von der Gränze seines Reiches bis hierher, an den Ort unserer Bestimmung, geleiten sollte, und hätte dieser Ehrenmann den Befehl seines Königlichen Herrn nicht vernachlässigt, so hätten wir ganz gelrost durch die nordöstlichen Provinzen ziehen können. Dank sei unserm himmlischen Vater, daß wir jetzt sicher in Genda sind, und die Gefahren und Beschwerden, Hunger und Ermüdung, die wir erduldet haben, werden immer eine angenehme Rückerinnerung an Afrikanische Reisen sein. Was nun unsere Mission betrifft, so sind die große Nützlichkeit und die Hoffnungen, die ich bei meinem früher» Besuche aussprach, unerachtet der gehässigen kritischen Bemerkungen, denen einige meine Meinung unterwarfen, jetzt, wenn auch noch nicht ganz verwirklicht, doch bei Weitem versprechender, als ich mich damals erkühnt