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Dibre Emeth · 1864-01-01 · 1-2 (1864) · page 8

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Dibre Emeth
Volume
20 (1864)
Issue
1-2 (1864)
Date
1864-01-01
Page
– (sequence 8)
Language
German
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8 sagen, denn beide, die Misstonsgesellschaften und ihre Agenten „scheuen weder Mühe noch Geldopfer," was bekanntlich die Juden so sehr scheuen , um ihre vorgebliche Misston, die Völker zur jüdischen „religiösen Idee" zu bekehren, zu betreiben. Wenn aber „der Israelit" in den Klagen der Missionäre einen Beweis findet, „daß sich die jüdische Presse in ihrem „Kampfe" gegen die Missionäre „große Verdienste erworben" habe, so möchten wir alle diese in bester Harmonie vereinten Kämpfer nur fragen, ob etwa die Klagen der Propheten auch ein Zeugniß sind „von den großen Verdiensten," welche sich die widerspenstigen Israeliten in ihrem beständigen Kampfe gegen diese Propheten erworben haben? Welches waren denn „die großen Verdienste," die sich Israel erwarb durch den Kampf gegen Mose? Man denke nur an Korah, Datham und Abiram, oder man denke an die spätere Geschichte, wo Israel seine Propheten tödtete. — Ueber diese Einigkeit der verschiedenen Richtungen unter den Juden gegen „die protestantische Mission" wundern wir uns keineswegeö, wir würden und müßten sonst den ganzen Geist der Bibel verkennen. So „verschiedener Richtung" auch die Söhne Jakobs waren, „in einem Punkte waren sie alle," bis auf Rüben, „einig," nämlich darin, Joseph zu tödten; und ebenso waren sie darin einig, ihn den Jsmaeliten zu verkaufen. So „verschiedener Richtung" auch die Pharisäer und Sadduzäer angehörten, in einem Punkte waren sie alle einig, in dem Kampfe gegen Jesum von Nazareth und seine Lehre. Ja, so „verschiedener Richtung auch" die Juden und Heiden angehörten, in einem Punkte waren sie einig, nämlich in dem Kampfe gegen die Apostel Jesu Christi und gegen die Predigt des Evangeliums. Diese Einigkeit der heutigen Juden, der Reformer, der Orthodoxen, der Chassidim und wie sie heißen mögen, untereinander, sobald es gilt, gegen das thätige und lebendige Christenthum anzukämpfen, wie es sich in der Misstonssache kundgiebt, ist also weder überhaupt noch auch uns etwas Neues. Wir würden uns vielmehr wundern und Verdacht gegen die Mission schöpfen müssen, wenn es anders wäre. Warum hören und sehen wir denn z. B. nicht die Orthodoxen und Reformer auch vereint in den Kampf treten gegen die Freigemeindler, die doch ihre religiöse Idee auch aus-

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