Dibre Emeth
- Journal
- Dibre Emeth
- Volume
- 19 (1863)
- Issue
- 11-12 (1863)
- Date
- 1863-01-01
- Page
- – (sequence 16)
- Language
- German
- Belongs to
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17k aber ganz besonders den Grund meiner Hoffnung auf ein ewiges Leben von mir zu vernehmen. Die Personen, die mich besuchten, gehörten keinesweges ausschließlich der niederen Klaffe an; die meisten von ihnen waren Lehrer, einige Kaufleute, und andere wieder nahe Verwandte eines der angesehensten hiesigen Juden. Auch hat die freie Verkündigung der Wahrheit von meiner Seite, die an Alle erging, die zu mir kamen, nicht im geringsten ihren Eifer gedämpft, oder sie in irgend einer Wkise von dem ferner» Umgänge mit mir zurückgeschreckt. Ich kenne nur zwei, die sich entfernt zu halten scheinen ungeachtet ihres oft wiederholten freiwilligen Versprechens, mich zu besuchen, aber auch sie behandeln mich mit der größten Freundlichkeit und Achtung, so oft ich ihnen in der Straße begegne. Sie äußern immer noch den Wunsch, bei mir Unterricht zu nehmen, obschon ich Grund habe an ihrer Aufrichtigkeit zu zweifeln. Alle Andern nehmen mich gleichsam mit offenen Armen auf, setzen ihre Besuche fort und hören aufmerksam auf meine Erörterungen in Betreff ihres Seelenheils und auf die ernsten Ermahnungen, daß sie keine Zeit verlieren möchten den Mittler zu suchen, der allein ihre Vesöhnung mit Gott bewirken und ihnen in alle Ewigkeit Heil und Seligkeit sichern kann und will. Eine andere Klaffe junger Männer, die ich für die Eindrücke der Wahrheit, wie sie in Christo ist, als besonders empfänglich erwähnen möchte, und die daher ein sehr versprechendes Arbeitsfeld meiner Missionsthätigkeit darbieten, sind diejenigen Männer, die ich einst im hebräischen und in der rabbinischen Literatur unterrichtet habe, und welche zu meiner angenehmen Ueberaschung mit einer solchen warmen Liebe an mir hängen, wie sie nur Eltern von ihren Kindern nach langer Abwesenheit erwarten können. Unter diesen ist der Sohn des.reichen .... der mir in den Straßen überall hin folgt und mich nie verläßt, bis ich ihn darum bitte. Als eines Tages der Kolporteur vor seinem Hause vorüberging, ersuchte er ihn in Gegenwart seiner Mutter, mich zu bitten zu ihm zu kommen. Später versicherte er mich, daß sein Vater sich freuen würde, mich zu sehen; aber ich habe noch keine Gelegenheit gehabt, seiner Einladung zu folgen. Klugheit zwingt mich jedoch, mit ihm nicht über