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Dibre Emeth · 1863-01-01 · 11-12 (1863) · page 11

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Dibre Emeth
Volume
19 (1863)
Issue
11-12 (1863)
Date
1863-01-01
Page
– (sequence 11)
Language
German
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171 deine Wurzeln stets bewässern und deine Stellung lieblich und reizend sei? dies Alles ist bereits der Fall. Es bleibt mir daher für dich Nichts mehr zu wünschen übrig, als, daß auch alle Schößlinge, welche man von dir künftig weiter verpflanzen wird, dir in allen deinen Vorzügen gleichen mögen."" „Ebenso sehen wir, daß der Heilige, gelobt sei er, unter den ersten zwanzig Generationen der Menschheit, seit der Weltschöpfung Niemanden gefunden hat, der so fromm und tugendhaft wie Abraham gewesen wäre, der so viele Proben wahrer Gottesfurcht abgelegt, und so mannigfachen Versuchungen und Anreizungen zum Bösen standhaft und unerschütterlich widerstanden hat. Der allgerechte Belohner alles Guten sagte daher zu ihm: „Mit was soll ich dich segnen? Daß ihr, du, dein Weib Sara, und deine Hausgenossen fromm und tugendhaft sein sollt? Ihr seid es ja schon allesammt. Ich kann und will dich daher damit segnen, daß auch alle Kinder, die von dir künftig abstammen werden, dir an Tugend und Frömmigkeit gleichen sollen. Darauf deutet der göttliche Spruch: So (wie du nämlich) soll auch deine Nachkommenschaft sein! (Und somit werden sie auch gleich den Sternen sein, von welchen früher gesprochen wurde; denn so wie diese, niemals von den ewigen, ihnen vom Schöpfer vorgezeichneten Laufbahnen, abweichen; ebenso beharrlich werden deine Nachkommen in deinen Fußtapfen stets wandeln, und sich nie, durch irgend eine Verführung, vom rechten Wege der Frömmigkeit ableiten lassen.) Nach dieser Erklärung des R. Lewi kann der darauf folgende 6. Vers übersetzt werden: „Er (Abraham) glaubte dem Ewigen (diese seine Verheißung) und rechnete sich das als eine (große göttliche) Wohlthat an. Denn was kann fromme Eltern mehr beglücken? als das sichere Bewußtsein, daß ihre Kinder ihnen nachahmen, und auch fromm und gottesfürchtig sein werden?" — So heißt es wörtlich in „dem Israeliten." Bei dem Worte: „Wohlthat" ist nur die Anmerkung beigefügt: „Zedakah" heißt oft auch Wohlthat, wie (5 Mos. 24, 13), daher wird im Talmud Almosen immer Zedakah genannt." Unterschrieben ist der-Artikel: „S. Pollak, Ortsrabbiner in Trebitsch." Eö würde mehr als lächerlich sein, wenn Jemand sich die

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