Dibre Emeth
- Journal
- Dibre Emeth
- Volume
- 19 (1863)
- Issue
- 9-10 (1863)
- Date
- 1863-01-01
- Page
- – (sequence 29)
- Language
- German
- Belongs to
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157 Worte des Apostels Pauli an die Philipper an: „Schaffet, 'daß ihr selig werdet, mit. Furcht und Zittern; denn Gott ist es (nicht ein Mensch oder Engel, sondern Gott) der in euch wirket beides, das Wollen und Vollbringen nach seinem Wohlgefallen." „Was St. Paulus hier sagt von Gott in uns, kann auch hier von Gott mit uns in Bezug auf die Bemühungen für die Ausbreitung des Evangeliums gesagt werden. Darum sehet zu, daß das Maaß eurer Sympathie, das Maaß eurer Gaben, das Maaß eurer Gebete dem Gegenstand und Zweck entspricht, der erreicht werden soll; denn nicht bloß Menschen stehen hier auf unserer Seite und arbeiten mit euch, sondern Gott, der sich anderer Werkzeuge bedienen kann und den wir erzürnen, wenn seine Gegenwart nicht erkannt, verehrt und angebetet wird. Gott ist es, der mit euch wirket, so daß auch andere, denen ihr das Evangelium verkündet, auch zu „Wollen" und „Vollbringen" nach seinem Wohlgefallen werden geleitet werden." Rach einigen Bemerkungen über den anderen Theil der Resolution schließt der Redner mit den Worten, die einst noch das bußfertige und gläubige Israel seinem Messias entgegenrusen wird: „Gelobet sei, der da kommt im Namen des Herrn." Der letzte Redner, Herr Prediger Fremantle sagte unter Anderem: „Ich möchte eine Bemerkung machen über den Ausfall in der Einnahme. Wir, die wir herumreisen und die verschiedenen Metings besuchen, wünschen besonders, je mehr Gott das Werk segnet, daß die Einnahme nicht abnehmen möchte. Ich weiß nicht, wie weit die Roth in Lancashire Einfluß auf die Einnahme gehabt hat; dem sei aber wie ihm wolle; haben die Einnahmen dieser großen Religionsgesellschaften gelitten in Folge der Roth in Lancashire, so hat England die Heimsuchung Gottes nicht angenommen, wie es hätte thun sollen. Ich kann nicht einsehen, daß, wenn Gott einem christlichen Volke eine Plage auferlegt, Christen dann sagen könnten, daß, weil sie ihren Lurus und ihre persönlichen Genüsse einschränken müssen, sie diese Einschränkung auch auf ihre Gaben für die religiösen Gesellschaften ausdehnen müßten. Ich würde es als einen Makel betrachten, der aus uns lastet, wenn wir uns damit entschuldigen wollten, zu sagen, die Roth in Lancashire hat die Einnah-