Dibre Emeth
- Journal
- Dibre Emeth
- Volume
- 19 (1863)
- Issue
- 9-10 (1863)
- Date
- 1863-01-01
- Page
- – (sequence 28)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 97% known words query
- IRI
…/2554541-2554725-2554731--03988-2559903- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
156 stützen und dafür des Segens dessen gewärtig zu sein, „der für uns starb und um unsrer Gerechtigkeit willen wieder vom Tode auferstand." Der Prediger, Herr David Stewart beantragte die letzte Resolution, dahin lautend: „Daß die besonders schon berührten Umstände der Gegenwart der christlichen Kirche die gebieterische Pflicht auferlegen mit vermehrtem Eifer dahin zu wirken, daß das jüdische Volk mit seiner eigenen heil. Schrift besser bekannt werde und ihnen auch das neueTestament zu desto ernstlicherer Erforschung um so dringender zu empfehlen, mit welchem durch die von Gott gesegneten Bemühungen dieser Gesellschaft bereits Viele bekannt geworden sind und das seine eigene Glaubwürdigkeit gänzlich mit der Wahrheit Moses und der Propheten identificirt. Und daß rc. Der übrige Theil enthält besonders viele Namen von Personen, denen die Versammlung ihren Dank ausspricht für bisherige Thätigkeit, und von solchen, die im angehenden Jahre die Committe ausmachen sollten. Herr Prediger Stewart hebt die zwei Seiten hervor, die in der Resolution angedeutet sind und die dem Leser der Missionsberichte entgegentreten, nämlich das Gericht und die Gnade Gottes über Israel. In Beiden findet er den Beweis, daß Gott dem jüdischen Volke nahe ist. Für die gnadenvolle Nähe Gottes führt er einige Beispiele aus den Misstonsnachrichten an, er sagt: In der „Intelligence“ vom Monat Mai leset Ihr, daß in 4 Monaten 10 Juden in London die jüdische Finsterniß verlassen haben und zum Licht des Evangeliums gekommen sind. Wie kommt es, daß diese Ohren haben, die hören können und Augen, die sehen können? Während der unumschränkte König der Könige seinen gerechten Ernst offenbart in den Beispielen der Andern, zeigt er mit Wohlgefallen seine unumschränkte Macht in den Werken der Barmherzigkeit und Gnade; so daß noch heute, wie zur Zeit des Apostels Paulus und deS Propheten Elias Viele sind, die die Wahrheit erkennen und den wahren Messias alS den Heiland ihrer Seele ergreifen." Indem Herr Prediger Stewart die christliche Versammlung dann zu rechtem, heiligem Ernst in dem Missionswerke ermahnt, führt er die