Dibre Emeth
- Journal
- Dibre Emeth
- Volume
- 19 (1863)
- Issue
- 9-10 (1863)
- Date
- 1863-01-01
- Page
- – (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
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135 Baal hatturim ein Wort herausgreift, kann doch jeder Andere jedes andere beliebige Wort oder mehrere herauswählen und etwas ganz Anderes daraus machen. — Gegen eine solche collectivische Auffassung sagt dann aber Hengstenberg auch I. c. S. 87. 88. daß der konstante Gebrauch des Singulars theils in dem Worte selbst, theils in den darauf sich beziehenden Suffiris auf ein Individuum Hinweise, während bei Collectivis der Singular mit dem Plural abzuwechseln pflege. „Das Gewicht dieses Grundes geht schon daraus hervor, daß selbst nicht wenige nichtmessianische Ausleger sich durch denselben bewogen gefunden haben, an ein einzelnes Individuum zu denken. Man muß aber um so mehr Bedenken tragen, der Annahme beizutreten, daß das hier ohne weiteren Grund als Singular für den Plural stehe, da weder dieses Wort je außerdem als Collcctivum vorkommt, noch überhaupt der Prophetenstand als Collectivum erscheint." Es ist demnach in unserer Stelle nicht von vielen, sondern von einem Propheten die Rede. Damit ist nun freilich noch nicht gesagt, noch weniger bewiesen, daß dieser eine Prophet grade der Messias sein müsse. Denn wie es ja gewiß ist, daß nach Mose viele Propheten in Israel aufgestanden sind, so könnte ja irgend Einer oder der Andere aus denselben der hier verheißene sein, der Mose gleiche. Verschiedene Commentatoren haben daher auch mancherlei Vermuthungen aufgestellt und haben, der Eine auf diesen, der 781. ,7}1»2 Dm? 2M DPlS D'j?X X’2i 781. :X2>nSa nt xin xn orms anjja on? d’jjk x'2^ 78i. - - - - - non by aa*n nS xü’ Oder man nehme aus V. 15 die Worte rniT \3D2 K’ID und dazu die Worte aus V. 18 X'U so wird man finden, dass sie nach der Gematria entsprechen dem Worte rWD.