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Dibre Emeth · 1863-01-01 · 9-10 (1863) · page 4

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Dibre Emeth
Volume
19 (1863)
Issue
9-10 (1863)
Date
1863-01-01
Page
– (sequence 4)
Language
German
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133 Wort aber, Moses und die Propheten, wird ewig bleiben und sich als Wahrheit Gottes bewähren. Darum wollen wir nur getrost diese falsch berühmte Kunst der Cultur und Entwickelung ihrem eigenen Schicksal überlassen, unterdessen aber an Moses und seiner Lehre und an den Zeugnissen festhalten, die er von dem persönlichen Messias abgelegt hat. Für diesmal wollen wir uns das Zeugniß besehen, das wir 5 Mos. 18, 15 — 19 lesen, in welchem er sich selbst als ein Vorbild des Messias hinstellt, welches Zeugniß Jehovah selbst in Worten der Verheißung bestätigt. Wie wir diese angeführte Stelle verstehen, das haben wir mit dem oben Gesagten ausgesprochen, wie es auch aus der Ueberschrift erhellt, die wir diesem Artikel gegeben haben. Nach unsrer Ueberzeugung ist nämlich der Prophet wie MoseS kein anderer, als der Messias. Doch dies wirb vielfach, nicht allein von Juden, sondern auch von Christen bestritten; wir wollen uns daher zunächst mit der Frage beschäftigen, wer ist der Prophet wie Moses? und dann worin MoseS ein Vorbild auf den Messias ist oder welche Gleichheit zwischen Moses und dem Messias besteht. Die betreffende Stelle lautet in unsrer lutherischen Uebersetzung also; „Einen Propheten, wie mich, wird der Herr, dein Gott dir erwecken, aus dir und aus deinen Brüdern; dem sollt ihr gehorchen. Wiedu denn von dem Herrn, deinem Gott gebeten hast zu Horeb, am Tage der Versammlung und sprachest: ich will fort nicht mehr hören die Stimme des Herrn, meines Gottes, und das große Feuer nicht mehr sehen, daß ich nicht sterbe. Und der Herr sprach zu mir: Sie haben wohl geredet. Ich will ihnen einen Propheten, wie du bist, erwecken aus ihren Brüdern, und meine Worte in seinen Mund geben, der soll zu ihnen reden Alles, was ich ihm gebieten werde. Und wer meine Worte, nicht hören wird, die er in meinem Namen reden wird, von dem will Jch's fordern." Mit dieser deutschen Uebersetzung stimmt die lateinische (Vulgata), die griechische (Septuaginta), die englische, die holländische, so wie auch die jüdische von vr. Zunz genau überein. Letzterer giebt V. 15,

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