Dibre Emeth
- Journal
- Dibre Emeth
- Volume
- 19 (1863)
- Issue
- 7-8 (1863)
- Date
- 1863-01-01
- Page
- – (sequence 11)
- Language
- German
- Belongs to
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107 Anstrengung verdoppeln, sich manchen Entbehrungen unterwerfen und so sparsam als möglich leben, da die Hoffnung der endlichen Erlangung ihres Endzweckes Sie mit diesen kleinen Beschwerden aussöhnen würde. Wenn Sie denn nun gefunden haben, daß Jesus von Nazareth der Messias ist, wenn er die köstliche Perle für Ihre Seele ist, wenn Sie wissen, daß Sie von ihm hienieden Frieden und künftige Herrlichkeit' erlangen können, daß aber ihn vor Menschen zu bekennen die Bedingung ist, wovon die Erlangung dieser Segnungen abhängt, dann verdoppeln Sie Ihre Anstrengungen, entsagen Sie den mancherlei kleinen Genüssen, die Sie sich sonst erlauben würden, und wenn Sie Ihren Zweck mannhaft und tapfer verfolgen, so werden Sie denselben unfehlbar erreichen. Sie kennen das französische Sprichwort: „Vouloirestpouvoir“ „Wollen ist Können." Missionsnachrichten. Abyssinien. Im letzten Jahrgange dieser Blätter haben wir den Lesern einen Bericht des Herrn MissionspredtgerS Stern über die Reise mitgetheilt, die er im Aufträge seiner Gesellschaft mit noch einem Begleiter zu den Felaschas oder Juden in Abyssinien machte, um diese Nachkommen Abrahams in jeder Hinsicht näher kennen zu lernen und womöglich unter ihnen eine Misstonsstation zu gründen. Die Leser werden sich noch erinnern, daß ihm das Letztere gelang,,und daß der Begleiter des Herrn Stern zurückblieb, als dieser Abyssinien wieder verließ , um in Gemeinschaft mit Herrn Fl ad, einem Schriftvorleser des Bischofs Go bat in Jerusalem, das Werk weiter fortzusetzen. Die Leser unseres Blattes werden nun ohne Zweifel gespannt sein, wieder Etwas aus jenem entfernten Lande, sowie über den Fortgang des begonnenen Werkes zu vernehmen. Wir wollen ihnen daher das Tagebuch des Herrn Fl ad mittheilen, das er über sein Wirken nach London gesandt hat, und das wir in dem April- und Mai-Hefte der „Jewish Records“ von diesem Jahre lesen. Herr Fl ad schreibt: Juni, 3. — Heute kam Kindy Fanta zu mir, der sehr betrübt