Dibre Emeth
- Journal
- Dibre Emeth
- Volume
- 19 (1863)
- Issue
- 7-8 (1863)
- Date
- 1863-01-01
- Page
- – (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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den Vorsitz und zeigte an, daß der Bischof von Melbourne die erste Resolution beantragen werde. Dieselbe lautete: „Daß der Bericht, von dem ein Auszug vorgelesen ist, angenommen, gedruckt und unter der Leitung der Counts verbreitet werde, und daß diese Versammlung ihren aufrichtigen Dank Dem darbringt, dem allein der Erfolg, der aus der Thätigkeit der Gesellschaft ruht, zuzuschreiben ist, für die Einsammlung derer, die im verflossenen Jahre auf den verschiedenen Misstonsstationen zum Christenthum bekehrt sind und ganz besonders für diejenigen in Verbindung mit dem neuen Arbeitsfelde in Abysstnien. Dieser Erfolg ist höchst ermunternd, und legt allen Freunden der heiligen Sache die dringende Pflicht auf, in anhaltendem Gebet den Herrn ernstlich anzuflehen, daß die Neubekehrten in ihrem Glauben mögen befestiget und daß täglich Viele mögen hinzugefügt werden durch den Segen des heil. Geistes auf die Bemühungen ver Gesellschaft." Der Bischof sagte in seiner Ansprache; „Ohne in die einzelnen Punkte dieser Resolution einzugehen, will ich nur sagen, daß ich und hoffentlich Ihr alle mit mir wünschet, dem Herrn unserm Gott, von dem alles heil. Verlangen, alle guten Anschläge und alle gerechten Werke kommen, den Erfolg zuzuschreiben, der auf den Bemühungen dieser Gesellschaft ruht. In diesem Erfolge liegt Ermunterung und Antrieb in dem Werk fortzufahren; denn der Segen Gottes folgt und begleitet uns, je nach dem wir mit Gebet und Vertrauen aus seinen Segen arbeiten. Wie es mit Einzelnen ist in Absicht auf ihre eigene Seligkeit, so ist es auch mit jeder christlichen Gesellschaft in Absicht auf vaö Werk, das sie unternommen hat. „Schaffet," sagt der Apostel, „daß ihr selig werdet mit Furcht und Zittern; denn Gott ist eS, der in euch wirket Beides, das Wollen und Vollbringen nach seinem Wohlgefallen." Wir müssen daher arbeiten und wirken, weil Gott es ist, der in und und durch uns wirket. „Es scheint zwar kaum nöthig, aber doch will ich es sagen, daß diese Gesellschaft besondere Ansprüche auf die Bemühungen, die Sympathie und die Mitwirkung aller wahren Christen hat; denn während wir es als unsere Pflicht betrachten, für die Bekehrung der Heidenwelt zu arbeiten, müssen wir doch bekennen, daß wir ganz be-