Dibre Emeth
- Journal
- Dibre Emeth
- Volume
- 19 (1863)
- Issue
- 5-6 (1863)
- Date
- 1863-01-01
- Page
- – (sequence 29)
- Language
- German
- Belongs to
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93 nämlich des Leibes und der Seele Erwähnung gethan; die Seele soll nicht im Scheol gelassen werden, und der Leib, oder wie er hier genannt wird, das Fleisch, soll sicher liegen, weil es nicht die Verwesung sehen soll. Nun aber wird David, vbschon wie alle heiligen Männer einer seligen Auferstehung gewiß, erst auferstehen, nachdem die Würmer die Hülle seines Leibes, wie Jakob sagt, zerstört haben, oder nach den Worten des Psalms, nachdem er die Verwesung gesehen hat. Mehrere Juden— Gott behüte, weder David, noch die Patriarchen, noch die Propheten, noch irgend einer der heiligen Männer haben je die Verwesung gesehen. Ich— Es mag sein, daß der Boden, in dem sie begraben liegen, zu trocken oder das Klima zu kalt ist, daß die Leiber aufgelöst oder in andere Theile verwandelt werden, dessenungeachtet werden sie doch untauglich zu leben wie ihre Organe, um ihre Functionen zu verrichten, so daß sie in ihrem gegenwärtigen Zustande (ohne verändert zu sein) nicht leben könnten, selbst dann nicht, wenn der Geist des Lebens in sie zurückkehren sollte. Aber was David betrifft, so haben wir bessere Zeugnisse, als bloße Vermuthungen. Wir hier in einer Entfernung von mehreren hundert Meilen, und nach einem Zeiträume von mehreren tausend Jahren, können nur darüber streiten, aber noch ehe tausend Jahre nach dem Tode Davids verflossen waren, sagte Petrus, einer von den Jüngern des Messias, in derselben Stadt, wo David begraben lag, Folgendes: „Ihr Männer von Israel, höret diese Worte: Jesum von Nazareth, den Mann von Gott, unter euch mit Thaten und Wundern und Zeichen bewiesen, welche Gott durch ihn that unter euch (wie ihr denn auch selbst wisset); denselben (nachdem er aus bedachten Rath und Vorhersehung Gottes ergeben war) habt ihr genommen durch die Hände der Ungerechten und ihn angeheftet und erwürget. Den hat Gott auferwecket und aufgelöst die Schmerzen des Todes, nachdem es unmöglich war, daß er sollte von ihm gehalten werden." Denn David spricht von ihm: Ich habe den Herrn allezeit vorgesetzet vor mein Angesicht; denn er ist an meiner Rechten, auf daß ich nicht beweget werde. Darum ist mein Herz fröhlich, und meine Zunge freuet sich, denn