Dibre Emeth
- Journal
- Dibre Emeth
- Volume
- 19 (1863)
- Issue
- 3-4 (1863)
- Date
- 1863-01-01
- Page
- – (sequence 31)
- Language
- German
- Belongs to
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nicht, näher auf diesen Gegenstand einzugehen, aber ich hoffe es bei einer später« Gelegenheit thun zu können. Ich glaube, daß sie bereit sind nicht allein das päpstliche Joch abzuschütteln, sondern auch die reine evangelische Wahrheit anzunehmen. Seit Kurzem ist meine Zeit von ihnen dadurch sehr in Anspruch genommen worden, daß ich ihnen rathen und sie belehren mußte, und ich wünschte, daß einige christlichen Freunde in England gewonnen werden möchten, hieher zu kommen und dieser Gemeinde zu helfen, sich von den Ketten des Papstthums und Jrrthums loszumachen. Mit den chaldäischen Priestern habe ich seit meiner Ankunft an hiesigem Orte auf freundlichen Fuße gestanden, da sie mir als ehrbare, angestrengt thätige und gottesfürchtige Leute erschienen. Seit Kurzem bin ich oft von einem Priester besucht worden, der mich bat, ihren Vorgesetzten zu besuchen; ich fand in ihm einen äußerst angenehmen und verständigen Mann und sehr eifrig, die Freiheit und Unabhängigkeit seiner Kirche aufrecht zu erhalten. Ich hatte mit ihnen verschiedene Zusammenkünfte und fand da, daß sie bereit seien, Rom zu verlaffen wenn sie sich nur an eine bestehende orthodoxe bischöfliche Kirche anschließen könnten. Ich machte sie mit der Einrichtung und den Lehren unserer Kirche bekannt und lud sie ein, sich mit mir zu vereinigen. Die Bibel ist bei dieser Gemeinde kein verbotenes Buch, und die Meisten von denen, die lesen können, sind bekannt mit ihr. Ich ermahnte sie, dieselbe fleißiger zu lesen, und fleißiger darinzu forschen und um die Unterweisung des heiligen Geistes zu beten. Zugleich gab ich ihnen einige Prayer Books (Gebetbuch oder Liturgie der englischen Kirche) einige Eremplare von Bunians Reise, der Kirchengeschichte und anderer Schriften, die ich bei mir hatte. Vergangene Woche besuchte mich der chaldäische Bischof, der vor Kurzem erst von Malabar zurück gekehrt war, mit all seinen Geistlichen. Er sprach mit mir über die Schwierigkeiten, in denen sie wären, las mir einen großen Theil seiner Correspondenz vor, und legte endlich einen an ihn gerichteten Brief in meine Hände, der einen kurzen Umriß der gegenwärtigen Streitigkeit enthielt. Er bat mich denselben zu veröffentlichen und mich bei dem christlichen England für seine Kirche zu verwenden. Wenn es die Zeit erlaubt, so hoffe ich