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Dibre Emeth · 1862-01-01 · 7-8 (1862) · page 14

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Dibre Emeth
Volume
18 (1862)
Issue
7-8 (1862)
Date
1862-01-01
Page
– (sequence 14)
Language
German
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118 seiner Bosheit. Aber mehr, große Dinge sollen noch erfüllt werden bei der Wiederkunft Christi. Dahin ist unser Auge gerichtet bei unfern Bemühungen. Israel wird nicht in Finsterniß bleiben, sie werden, wie Christus selbst gesagt hat, noch ausrufen: „Gelobet sei, der da kommt im Namen des Herrn." Wenn diese Stunde kommt, daß Israel sein wird eine schöne Krone in der Hand des Herrn, dann werden wir mit großer Freude zum vollen Besitz unsers Erbes gelangen. Es muß uns daher mit Freude erfüllen, wenn wir nach unserer Resolution hören, daß die Blindheit von Jsmel weggenommen wird, daß die tauben Ohren sich öffnen, das steinerne Herz erweicht wird und unter den Juden im Allgemeinen und in dem jüngst besuchten Lande, Abyssinien, wie in Italien insbesondere eine Willigkeit vorhanden ist, das Evangelium von Christo zu vernehmen. Ich bitte Euch christl. Freunde, Euch mit mir in dem Gebete zu vereinigen und in dem Namen unsers hochgelobten Erlösers zu flehen, daß er das Werk der Gesellschaft fördern wolle, indem er die Herzen der Behörden in den von unfern Missionaren besuchten Ländern gnädiglich lenkt, ihre Bemühungen zu unterstützen und indem er besonders Männer erweckt, die als tüchtige Arbeiter in die offenen Thüren eingehen. Hiermit empfehle ich Euch die Resolution und schließe mit den lieblichen Worten des Psalmisten Israels: „Wünschet Jerusalem Glück, es müsse wohl gehen denen, die dich lieben." (Schluß folgt.) Reisebericht des Missionspredigers Stern zu den Felaschas oder Juden in Abyssinien. (Schluß). An demselben Tage kehrten die Herren Bronkhorst und Flad von einem Besuche nach dem königlichen Lager, das etwa acht Stunden von Gondar entfernt ist, und wohin sie zu begleiten ich verhindert worden war, wieder zurück. Se. Majestät war wie gewöhnlich sehr gütig, und der König antwortete auf ihre Fragen, wo wir uns niederlaffen könnten, im Fall wir eine Mission begründeten, in seiner gewohnten Artigkeit: „An dem Orte, den Sie für

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