Dibre Emeth
- Journal
- Dibre Emeth
- Volume
- 18 (1862)
- Issue
- 7-8 (1862)
- Date
- 1862-01-01
- Page
- – (sequence 12)
- Language
- German
- Belongs to
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116 oder vielmehr, man sagt, daß die frühem Geschlechter, weil sie die heutigen Wissenschaften und Erfahrungen nicht besaßen, auch nicht fähig waren, über die Wirklichkeit der Wunder zu urtheilen, und daß wir daher auch nicht im Stande wären achtzehnhundert Jahre zurück zu gehen und sie selbst zu erforschen. Meine Freunde, wir brauchen nicht 18ÜVJahre zurück zu gehen, da wir dasWunder vor uns haben. Ja, My Lord, ein jeder Jude in London ist ein Wunder. Ist nicht die Erhaltung der Juden ein Wunder? Wie kommt es, daß in dem Jahre ISKL noch ein Jude lebt? Weil Gott gesagt hat: „Ich bin der Herr, der nicht lüget; und es soll mit euch Kindern Jakobs nicht gar aus sein." Auf ähnliche Weise spricht Herr Prediger Myers auch noch von der Nichtigkeit der Angriffe auf die Echtheit der Weissagungen, und schließt dann seine Rede mit den Worten: So zahlreich und stark auch unsere Gegner sein mögen, und so wenig es unsrer Gesellschaft gelingen wird, alle die zu ihren Gönnern zu machen, die sie gern als solche aufnehmen möchte, so ist doch das mein Trost, daß Gott auf unserer Seite ist, und daß das Werk gedeiht und auch ferner gedeihen wird. Es ist schon lange meine feste Meinung, daß dieses große Land in den Tagen der großen Zukunft der jüdischen Sache nicht fremd bleiben wird, wenn der Herr die Vertriebenen Israels und die Zerstreuten Judas wieder sammeln wird. Ich möchte den Umstand, daß der Prinz von England in der Höhle Machpelah steht, als ein Unterpfand ansehen, was wir an dem Tage erwarten können, wenn „die Tochter Zor — Tyrus — wird mit Geschenk da sein und die Reichen im Volke vor dir flehen werden"; wenn die Schiffe von Tarsus Geschenke bringen werden dem Herrn Zebaoth zum Berge Zion. Ich glaube, daß dieser Tag schnell herbeikommt, wo man sehen wird das Gute des Herrn zu Jerusalem und Frieden über Israel. Die Resolution wurde hierauf einstimmig angenommen. Der nächste Redner Edmund Beates Esq. sagte: Ich bin ersucht worden , die zweite Resolution vorzulegen, nämlich: „daß die Geneigtheit der Juden im Allgemeinen und namentlich derer in den zuletzt besuchten Ländern, wie in Abysstnien uud Italien, das Zeugniß des Evangeliums zu hören, uns Christen ermuntern