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Dibre Emeth · 1862-01-01 · 7-8 (1862) · page 7

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Dibre Emeth
Volume
18 (1862)
Issue
7-8 (1862)
Date
1862-01-01
Page
– (sequence 7)
Language
German
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111 das Gott schon vor dreitausend Jahren niedergelegt hat: „Die Fremden, die aus fernen Landen kommen, werden sagen, so ste die Plagen dieses Landes sehen und die Krankheiten, damit sie der Herr beladen hat, ja alle Völker werden sagen: Warum hat der Herr diesem Lande also gethan? Was ist das für so großer, grimmiger Zorn? So wird man sagen: Darum, daß sie den Bund des Herrn, ihrer Väter Gott, verlassen haben, den er mit ihnen machte, da er sie aus Egyptenland führte." Wie angenehm ist es, My Lord, von dieser traurigen Erfüllung der Vergangenheit auf die herrlichen Verheißungen der Zukunft blicken zu dürfen, die derselbe Geist eingegeben hat und die ebenso gewisse Wahrheit sind! Wie wohlthuend ist es, auf die Zeit Hinblicken zu können, in welcher der Herr ausgießen wird den Geist der Gnade und des Gebets und Jerusalem machen wird zur Freude und Wonne der Völker! Die Geschichte der Juden und das göttliche Ansehen der heil. Schrift gehen Hand in Hand. So lange man aus der Geschichte die Blätter nicht vertilgen kann, die von jüdischer Herrlichkeit glänzen und mit jüdischen Thränen benetzt sind, wird man auch das Ansehen des göttlichen Wortes nicht erschüttern oder den tiefen Grund unsers geschichtlichen Christenthums beseitigen können.... Wahrlich, wenn wir noch einmal zum Worte Gottes gehen, und wir finden es dort als seinen ewigen Willen klar und bestimmt ausgesprochen, daß Israel durch unsre Barmherzigkeit auch Barmherzigkeit erlangen soll, so ist es unmöglich, unsre Pflicht zu verkennen oder zu zaudern dieselbe zu erfüllen... Und sollen wir nicht glauben, daß der Gott, welcher uns unsre Pflicht anweist, uns auch seinen Segen geben wird?... Wahrlich, er hat es schon gethan, er thut es noch. Beachtet die im Berichte erwähnten Thatsachen. ... Aber das sind nur Tropfen des verheißenen Regens. Dieser wird zu seiner Zeit nicht ausbleiben; dann „wird die Wüste und Einöde lustig sein, und das Gefilde wird fröhlich stehen, und wird blühen wie die Lilien. Sie wird blühen und fröhlich stehen in aller Lust und Freude. Denn die Herrlichkeit des Libanons ist ihr gegeben, der Schmuck Carmels und SaronS. Sie sehen die Herrlichkeit des Herrn, den Schmuck unsers Gottes."... Und jede Seele aus Israel, die in das Reich des Herrn gesammelt wird, ist nur

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