Dibre Emeth
- Journal
- Dibre Emeth
- Volume
- 17 (1861)
- Issue
- 11-12 (1861)
- Date
- 1861-01-01
- Page
- – (sequence 11)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 98% known words query
- IRI
…/2554541-2554709-2554716--03592-2559496- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
171 so lange beibehalten zu haben und Sie stimmen daher wohl auch mit dem Verfasser überein , wenn er seinen Artikel also schließt: „Mögen diese Worte von allen beherzigt werden, welche in unsern Gemeinden Einfluß auf die Synagoge üben, denn mit jedem Tage, den wir dies, -und zwar mit Bewußtsein, länger dulden, gereicht es uns mehr zur Schande." Meine Proben, verehrter Herr Redacteur, sind länger geworden, als ich beabsichtigte, ich hoffe, Sie werden es mir zu Gute halten. Ich will aber nun auch schließen, und thue es mit dem Wunsche, daß der Herr Sie tüchtig mache, seine Sache auch ferner zu führen, bis Er seine Verheißungen erfüllt und Israel wieder herftellt zu seinem Lobe auf Erden. Ich verbleibe Skizze aus dem Leben des seligen Missionspredigers Hausmeister, geb. den 6. Oktober 1806, gest. den 17. April 1860. Das Missionsblatt des Rheinisch-Westphälischen Vereins für Israel bringt in seiner Nummer vom September dieses Jahres einige Mittheilyngen aus dem Leben des seligen Misstonspredigers Hausmeister. Wenn wir nun diese Mittheilungen auch in unser Blatt aufnehmen, so geschieht dies theils weil wir hoffen, daß sie den Lesern deffelben zum Segen gereichen werden, theils aber auch, weil wir wünschen, dem selig Entschlafenen darin einen Gedenkstein zu setzen. Er stand nicht nur mit dem Herausgeber dieser Blätter in innigem, geistigem Verkehr, sondern hat auch für dieselben eine Anzahl kleinere und größere Aufsätze geliefert, die ohne Zweifel Viele mit Interesse und Segen für sich gelesen haben werden, und die sämmtlich mit I. A. H. unterzeichnet sind. Möge sein Andenken für Viele im Segen bleiben. Die Mittheilungen im genannten Blatte lauten nun folgendermaßen: „Jakob August Hausmeister war zu Stuttgard von jüdischen Eltern geboren. Sein Vater war ein stiller, gottesfürchtiger