Dibre Emeth
- Journal
- Dibre Emeth
- Volume
- 17 (1861)
- Issue
- 3-4 (1861)
- Date
- 1861-01-01
- Page
- – (sequence 14)
- Language
- German
- Belongs to
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46 Jerusalem-Verein. i Am 81. Januar feierte der Jerusalem-Verein zu Breslau sein Jahressest in der Kirche zu St. Barbara. Ungeachtet der großen; Kälte hatte sich doch eine zahlreiche Versammlung eingesunden, welche; das Gotteshaus auch nicht ohne einen reichen Segen vom Herrn : verlassen haben wird. Nach dem Gesänge einiger Verse aus dem 5 Liede; Sieh', ein weites Todtenfeld rc., erflehte Herr Missionar Lange! den sernern Segen für das Gedeihen des Vereins und sür die Feier I des TageS , nachdem er dem Herrn zuvor gedankt hatte für den be- | reitö empfangenen Segen. Hierauf wurden die letzten beiden Verse des genannten Liedes gesungen und nach Beendigung dieses Gesanges erstattete Herr Confiftorial-Rath Wachler den Bericht, den wir in dem Folgenden vollständig mittheilen. Die versammelte Gemeinde ‘ sang nun die ersten vier Verse aus dem köstlichen Liede: Ich habe ‘ nun den Grund gefunden ic. und dann folgte die Predigt, welche Herr Prediger P fitz ne r hielt. Zu seinem Terte hatte er Jes. 49, 14—17 gewählt und sprach mit großer Wärme über: Israels Trauer und Israels Trost. Der Predigt folgte unmittelbar der Segen und zum Schluß sang die Gemeinde noch den zehnten VerS aus dem vorher genannten Liede. Möchten doch durch diese Feier recht viele Herzen für Jerusalem und Israel erwärmt und zur Teilnahme an unserm Werke erweckt worden sein. Bericht zum Jahresfest des Jerusalem-Vereins. De» 21. Januar 1861. Gnade und Friede sei mit Allen, die da lieb haben unser» HErrn Jesum Christum. Amen. Kommt laßt unS die Mauern Jerusalems bauen! Dieser Zuruf ertönet am heutigen Tage, an welchem vor 19 Jahren E der erste ev. Bischof seinen Einzug in Jerusalem hielt, und der zu-I gleich der Weihetag der Christuskirche auf Zion (1849) und der Ge-ß denktag des Amtsantrittes des ersten deutschen ev. Pfarrers Va-s lentiner (1858) ist, mit besonderer Eindringlichkeit an unsere christlichen Herzen; denn er ist ein Vermächtniß des frommen Königs, der i