Dibre Emeth
- Journal
- Dibre Emeth
- Volume
- 17 (1861)
- Issue
- 3-4 (1861)
- Date
- 1861-01-01
- Page
- – (sequence 13)
- Language
- German
- Belongs to
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45 für welches er gewünscht habe verbannt zu sein von Christo;" so kann er doch damit unmöglich Personen verstehen, die im lebendigen Gott wohlgefälligen Glauben standen. Schon die einfachen Geschlechtsregister, die im alten Testam. mit großer Ausführlichkeit und Sorgfalt gegeben werden, zeigen klar und deutlich, daß es sich da nicht um ein Volk handelt, bei welchem die leibliche Abstammung von geringer Bedeutung sei. Wie genau und sorgfältig geht z. B. ein ESra und Nehemia bei der Rückkehr aus Babylon in diesem Stück zu Werkel Siehe Esra 10. Das alte Test, redet also von Anfang bis Ende von einem Volke Israel, das in Abraham, Isaak und Jakob seinen Ursprung hat, das von Gott dem Herrn zu seinem Bundes- und Eigenthums-Volke angenommen worden, das als solches von ihm sein heil. Gesetz, seine Religion empfangen hat, und das nach der Zahl der zwölf Söhne Jakobs oder Israels die zwölf Geschlechter oder zwölf Stämme Israels, Haus Israel, Haus Juda und Haus Ephraim oder auch Joseph u. dgl. genannt wird. Unter diesen Benennungen wird dies Volk noch erwähnt, lange nachdem ein großer Theil desselben in ein fernes, heidnisches Land weggeführt ist. Die letzten Propheten gedenken in ihren Gebeten, in ihren Weissagungen dieses weggeführten TheileS nicht etwa als eines in früherer Zeit nur bestandenen, nun aber längst ausgeftorbenen, von dem sich nur der Name erhalten hat; sondern sie verkündigen von diesem, in Verbindung mit dem Theile, unter dem sie leben, also von dem ganzen Volke, von beiden Häusern oder Reichen, von allen Geschlechtern Israels, in ferner Zukunft noch große herrliche Dinge. Moses, der erste Prophet des alt. B. legt ein großes Zeugniß ab von der Seligkeit und Herrlichkeit dieses Volkes, und Maleachi, der letzte, weiß sich Eins mit Mose, denn er lweist auf ihn und sein Gesetz zurück und weissagt zugleich eben so Herrliches von diesem Israel. — (Fortsetzung folgt.)