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Dibre Emeth · 1861-01-01 · 3-4 (1861) · page 3

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Dibre Emeth
Volume
17 (1861)
Issue
3-4 (1861)
Date
1861-01-01
Page
– (sequence 3)
Language
German
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35 ist sein Name." Hier wird der Mann nicht nur Gott, sondern zugleich auch „der Engel" genannt, nicht etwa „ein Engel", sondern der bestimmte Engel, der sonst auch der Engel Jchovah, der Engel seines Angesichts, der Engel des Bundes genannt wird. In Folge dieses wunderbaren Kampfes Jakobs mit diesem wunderbaren Manne bekam Jakob von demselben einen anderen Namen. Sein bisheriger Name Jakob gereichte ihm nicht zur Ehre, denn er erinnerte nur an seine Ueberlistungen, an alle die Ränke, deren er sich schuldig gemacht hatte, wie denn Jakob eigentlich Ränkemacher heißt. Du sollst nicht mehr Jakob heißen, sondern Israel, d. h. Gotteskämpfer. Denn Du hast mit Gott und mit Menschen gekämpfet, und bist obgelegen. 1. Mos. 32, 28. Dasselbe wiederholte der Herr bei der zweiten Erscheinung 1. Mos. 33, 10, ba Gott zu ihm spricht: „Du heißest Jakob; aber du sollst nicht mehr Jakob heißen, sondern Israel sollst du heißen. Und also heißt man ihn Israel." Von da an kommen beide Namen Jakob und Israel abwechselnd vor, aber der Name Israel wird bald vorherrschend, wie von Cap. 37 an zu ersehen ist V. 3. 13. Cap. 42, 5. 43, 6. 8. 11. 45, 21. 28. 46, 1. 5. 8. 29. 30, besonders als Volksname für seine Kinder und Nachkommen, die bald fast ausschließlich die Kinder Israel genannt, und nur selten mit einem andern Namen, wie Ebräer oder Haus Jakobs oder Kinder Jakobs bezeichnet werden. Es ist aus dieser Darstellung, wie sie in der hl. Schrift selbst gegeben ist, offenbar, daß der Name Israel, in Bezug auf das Individuum, dem er zuerst beigelegt wurde, allerdings einen religiösen Ursprung hat; in Bezug auf die Nachkommen Israels aber durchaus nicht; denn er wird dem Volke nicht gegeben schon in dem ersten Stammvater, Abraham, dem Vater aller Gläubigen, noch erst am Berge Sinai bei der Gesetzgebung und Bestätigung oder Versiegelung des Bundes; sondern er beginnt mit Jakob, dessen Glaube jedenfalls minder charakteristisch und großartig ist, als der Abrahams. Der Bund war bereits geschloffen schon mit Abraham und Gott der Herr hatte ihm auch das Zeichen des Bundes, die Beschneidung, gegeben; aber bestätigt wurde er erst am Sinai, und mitten inne zwischen diesen beiden weit auseinander liegenden religiösen Hauptereignissen steht die Begebenheit, welche die z*

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