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Dibre Emeth · 1861-01-01 · 1-2 (1861) · page 28

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Dibre Emeth
Volume
17 (1861)
Issue
1-2 (1861)
Date
1861-01-01
Page
– (sequence 28)
Language
German
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28 Vergebung giebt, so lange der Mensch darin verharret, weil er sich dadurch mit einem Kranken, der die Arznei von sich stößt, durch welche allein ihm die Hülfe zu Theil werden kann, auf eine Stufe stellt. O möchte das um Christi und um seiner Väter willen geliebte Volk sich darum nicht länger verblenden .lassen und sein ewigesHeil von sich weisen, sondern, wie schon so Biele aus den Heiden gethan, Christum auch als ihr Licht und Heil bald annehmen, wozu Gott ihnen Seine Gnade verleihen und den ihnen so oft verheißenen Heiligen Geist über sie ausgießen wolle. Solche Verheißungen . finden sich Jes. 44, 1 — 4, Hesekiel 36, 25 — 27 und Cap. 37, 1 — 14, Zach. 12, 10 u. ff., welche Stellen man einen Jeden bittet nachzulesen und Gott um deren Erfüllung anzurufen. Missions-Nachrichten. (Forts, aus Nr. 12 v. I.) Suchet am erste» das Reich Gottes. Ich war kaum in meine Wohnung getreten und hatte kaum die Thür befestigt, als ich anklopfen hörte. Vier Juden traten ein, die aber ihre Frauen draußen ließen. Ich bat sie sich niederzusetzen. Rach gegenseitiger Begrüßung und mehreren Fragen gab ich ihnen eine kurze . Nachricht von ihren unter alle Völker zerstreuten Brüdern, von ihren Gewohnheiten und Gebräuchen, ihrer besonder« Lage, ihren religiösen Meinungen re. Nachdem ich im Allgemeinen von dem natürlichen Verderben des Menschen, von der Unwissenheit und den Lastern, von den großen geistigen Mängeln und Gebrechen, die den Juden in den Oasen besonders eigen sind, gesprochen hatte, verkündigte ich ihnen die köstliche Botschaft, gegen welche sich ihre Väter empörten, und versicherte sie, daß der Hohepriester, der Messias, welcher vor 1800 Jahren gekreuzigt worden, aber nun in göttlicher Majestät auf dem Throne der Gnade sitzt, um unser Fürsprecher zu sein, immer bereit ist, allen bußfertigen Sündern Gnade und Vergebung und alle nöthigen Gaben für Zeit und Ewigkeit'zu gewähren. V

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