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Dibre Emeth · 1861-01-01 · 1-2 (1861) · page 27

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Dibre Emeth
Volume
17 (1861)
Issue
1-2 (1861)
Date
1861-01-01
Page
– (sequence 27)
Language
German
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27 wir geheilet. Und abermal : Er ist aus dem Lande der Lebendigen weggeriffen, da er um die Miffethat meines Volks geplaget war, Jes. 53. so weiß ein Jeder, daß Christus gelitten hat und gestorben ist, und zwar nicht nur für die Juden, sondern auch für die Sünde der Heiden, .wie die vorliegenden Worte ihn deutlich als Den bezeichnen, der das Heil Gottes, d. h. der Erlöser oder Heiland sein sollte bis an der Welt Ende. Und was bedürfen wir weiterer Beweis«? Ist es nicht deutlich genug, daß Er der Messias ist, da nicht nur die Verheißung in Betreff der Aufrichtung der Stämme Jacobs,- von welchen viele zu den verschiedensten Zeiten an Ihn geglaubt haben und noch glauben, schon zum Theil herrlich in Erfüllung gegangen; sondern auch die in Bezug auf die Heiden, da Er schon für unzählige derselben das Licht und Heil Gottes geworden ist? Ferner sehen wir, wie groß die Vorrechte und Segnungen derer sind, die Christum im wahren Glauben für den Messias annehmen. Was hier verheißen ist, soll ihnen im reichsten Maße zu Theil werden, weil der Herr es allen Völkern anbietet, Licht und Heil, Licht oder wahreErkenntniß Gottes, Licht, das sie zum ewigen Leben erleuchtet; Heil, Hülfe für jedes Leid, Heil, das sie beseligt und erfrech, Rettung aus aller Roth, Erlösung von allem Uebel, Leben und Unsterblichkeit, ja ewige Seligkeit und eine Herrlichkeit, die noch kein Auge gesehen und kein Ohr gehöret hat und in keines Menschen Herz gekommen ist. O, wer wollte daher nicht gern an Jesum Christum glauben, wer wollte Ihn nicht für den verheißenen Erlöser und Messias annehmen, durch den uns dieses Alles verheißen ist. Wohl daher Allen, die Ihn im Glauben erkennen, di« Ihn für ihre Stärke halten und von Herzen Ihm nachwandeln, sollten sie darüber auch Schmach und Verfolgung zu leiden haben, diese sind nur kurze und zeitliche Leiden, die ihnen im Himmel überschwänglich und ewig belohnt werden sollen. Endlich müffen wir bemerken , wie groß die Sünde ist, die das Volk Israel durch die Verwerfung des Herrn Jesu begeht. Da Er, und kein Anderer, der verheißene Messias ist, indem alle Kennzeichen desselben sich an ff 3hm sinden-, so begeht Israel .dadurch, daß es Ihn verwirft, die Sünde, die es nur begehen kann, die Sünde, für die es keine

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