Dibre Emeth
- Journal
- Dibre Emeth
- Volume
- 17 (1861)
- Issue
- 1-2 (1861)
- Date
- 1861-01-01
- Page
- – (sequence 22)
- Language
- German
- Belongs to
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Person oder ein Volk in der Welt, und zwar durch Verbreitung einer reinen Erkenntniß GotteS vermittelst der Predigt des Evangeliums in der Welt durch die Apostel und Heidenboten, wie durch Alle, die wahrhaft an Christum glauben; durch den Umsturz der Götzen und Götzentempel in der Welt, soweit die Predigt des Evangeliums bis jetzt vorgedrungen ist. Vornehmlich aber ist Gott gepriesen worden durch die Versöhnung des menschlichen Geschlechts, durch das Leiden und den Tod des Messias, indem dadurch der Gerechtigkeit Gottes genuggethan und die Rechte Seiner Heiligkeit und Gerechtigkeit versöhnt worden sind, so daß nun, wie Paulus sagt, Gott gerecht sein und gerecht machen kann den, der da ist des Glaubens an Jesum. Doch stellten sich bei Ausführung Seines Werkes dein- Messias große Schwierigkeiten entgegen. Es heißt: Ich aber dachleich arbeitete vergeblich und brächte meine Kraft umsonst und unnützlich zu, wiewohl meine Sache des Herrn und mein Amt meines Gottes ist. Hier redet der Messias als Mensch, und wohl mochte ihn der Unglaube des jüdischen Volkes befremden. Er hatte Seine Lehre durch Zeichen und Wunder bestätigt, und konnte daher mit Recht Glauben an dieselbe, wie an seine Person verlangen; statt dessen begegnen ihm Unglaube und Verachtung. ' Er klagt daher Über den geringen Erfolg Seiner Bemühungen, da Er so wenig Frucht Seiner Arbeit sah. Zwar glaubte schon eine nicht geringe Zahl an Ihn, denn Er sandte 70 Jünger aus nebst den 12, um überall im jüdischen Lande zu predigen. Auch gehörte zu der Zahl der Gläubigen ein Nicodemus, ein Oberster unter den Juden, und ein reicher Mann, Joseph von Arimathia; aber von den Schriftgelehrten Und Pharisäern, die sich selbst für weise hielten und ihn aus Neid verachteten,, glaubten nur wenige an ihn. Doch bald nach Seinem Tode und Seiner Auferstehung und nachdem der Heilige Geist ausgegyfsen war, änderte sich öie Sache, indem in kurzer Zeit viele Tausende und in wenigen Jahren Myriaden d. i. Zehntausende an Ihn glaubten. Wie groß die Zahl derer ist, die sich jetzt zu Ihm, als dem Messias bekennen, bedarf keines Hinweises, doch besteht die Zahl derselben meistens aus Völkern aus den Heiden. Paß die Zahl der Christen aus den Israeliten sich noch nicht meh