Dibre Emeth
- Journal
- Dibre Emeth
- Volume
- 16 (1860)
- Issue
- 9-10 (1860)
- Date
- 1860-01-01
- Page
- – (sequence 26)
- Language
- German
- Belongs to
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154 Redner sagt: „Unser kleines Häuflein in Jerusalem, das wöchentlich sich zweimal versammelt, um eine fernere Ausgießung des heiligen Geistes von oben zu erflehen, ist in der That Ein Herz und Eine Seele. Ihr könnt sie beten hören in verschiedenen Sprachen, in Spanisch, Hebräisch, Deutsch und Englisch. Der Herr hat uns erhört, und er wird uns ferner erhören." Nachdem er die Christen Englands aufgefordert, doch ja Jerusalems in ihrem Gebet nicht zu vergessen, und dagegen ihnen die Versicherung gegeben, daß die Christen in Jerusalem für Englands Wohl und Heil beten würden, schließt er mit den Worten: „Betet also um den Frieden Jerusalems; denn Alle, die Jerusalems Heil sucheü und ihm Glück wünschen, werden auch Frieden und reichen Segen erfahren." Der Prediger Em. Bayley tröstet zunächst die Versammlung damit, daß ihre Geduld nur noch einige Minuten in Anspruch genommen werden solle, denn er sei der letzte Redner. Er nimmt einen kurzen Rückblick auf die verschiedenen großen Versammlungen, die im Laufe der Woche gehalten worden; erwähnt verschiedene Urtheile der Kinder dieser Welt über diese Zusammenkünfte und sagt diesen fälschen Urtheilen gegenüber: „Was uns aber in der That zusammenführt, ist das Verlangen, unsere Herzen aufs Neue zu erheben, unsere Liebe zu erwärmen, damit wir angetrieben werden mehr zu thun zur Ehre und zum Preise unsers Gottes. Und dieser Segen ist nicht blos für uns, die wir diese Versammlungen besuchen, sondern er erstreckt sich auch auf Viele, die nicht hier sind," Indem der Redner auf den oben erwähnten Antrag kommt, über den er sprechen soll, sagt er, daß besonders zwei Punkte die Aufmerksamkeit der Versammlung erforderten, nämlich die Hinweisung auf die Ausgießung des heil. Geistes und auf den Tod einiger Missionare. Diese zwei Thatsachen scheinen zwar nicht zusammen zu paffen, und doch sind sie in der That ganz Eins. Leben und Tod stellen im Misstonswerk nur Eine Idee dar. * Auf keinem Arbeitsfelde wird das Bedürfniß nach dem Geiste Gottes stärker gefühlt, als auf dem, daö diese Gesellschaft inne hat. Wer sind die Arbeiter? Männer, die in der Kraft des Geistes leben, aber willig sind zu sterben, und ihr Leben im Dienste des Herrn aufzuopsern. Nach kurzer Erwäh-