Dibre Emeth
- Journal
- Dibre Emeth
- Volume
- 16 (1860)
- Issue
- 9-10 (1860)
- Date
- 1860-01-01
- Page
- – (sequence 25)
- Language
- German
- Belongs to
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153 auf dem Stuhl sitzet und dem Lamm von Ewigkeit zu Ewigkeit." Der Antrag, den vr. Ewald schließlich der Versammlung vorliest, lautete: „Daß die offenbaren Erweckungen, die sich in der letzten Zeit an so vielen Orten und an so verschiedenen Klassen von Menschen kund gegeben haben, die gegenwärtige Versammlung ermuntern sollten, den Herrn ernstlich anzuflehen, seine Gnade reichlich auszugießen auf die Missionare und die andern Arbeiter der Gesellschaft und auf ihr besonderes Arbeitsfeld; daß andererseits der Tod, durch den im verflossenen Jahre mehrere schätzbare Arbeiter abgerufen worden sind, die Freunde der Gesellschaft zu der dringenden Fürbitte üntreiben sollte, es möge dem Herrn gefallen, Männer zu erwecken, die der schweren Arbeit gewachsen sind, den Juden die seligmachende Wahrheit zu verkündigen" u. f. w. Der übrige Theil des Antrages bezieht sich auf die Comite und enthält viele Namen. Der Missionar und Prediger D. A. Hefter aus Jerusalem entschuldigt sich zunächst wegen seiner mangelhaften Kenntniß der englischen Sprache und bittet um gütige Nachsicht. Er spricht von der Nothwendigkeit des Gebets für das Gelingen der Mission und sagt dabei: „Mit all unsrer Kraft und Anstrengung können wir die Juden wohl überzeugen, daß sie im Jrrthum sind, aber wir können ihnen das Leben, die neue Geburt, den Geist Gottes nicht geben. Das kann nur Gott allein thun. Was konnten wir in Jerusalem thun? Wir fingen an zu beten. Anfangs kamen nur Wenige von uns zu diesem Zweck zusammen. Aber die Mühen und Beschwerden trieben uns je länger desto mehr an, den Herrn um die Gabe des heil. Geistes zu bitten. Und er hat unsere Gebete erhört." Es wird dann ein Bild von der Misstonsarbeit in Jerusalem gegeben — die Missionare besuchen die Juden in ihren Wohnungen; sie halten Bibelftunden, die von den Juden besucht werden; die andern Orte: Hebron, Tiberias, Safet und Jaffa werden ebenfalls mit der Predigt des Evangeliums bedacht; aber das Gebet thut noch, das Gebet um den heiligen Geist, der nach Hesek. 37 die todten Gebeine lebendig machen muß. Dann erzählt Herr Hefter von den Versammlungen der Proselyten in Jerusalem, wie sich der Herr zu ihrem Gebet bekannt und ihnen ihre Bitten gewährt hat, wo der