Dibre Emeth
- Journal
- Dibre Emeth
- Volume
- 16 (1860)
- Issue
- 9-10 (1860)
- Date
- 1860-01-01
- Page
- – (sequence 20)
- Language
- German
- Belongs to
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148 * dient das nur dazu, die wichtige Wahrheit anzuzeigen — daß bis jetzt noch die Zeit der Leiden Israels ist — daß das Ende derselben noch nicht gekommen ist, daß wir noch nicht an dem Punkte angelangt sind, wo „unmittelbar nach diesen Tagen des Menschen Sohn erscheinen wird." Aber wir sehen in der nachlassenden Kraft deS Feuers der Verfolgung ein Zeichen der Annäherung dieser Zeit — und hoffen, daß der Tag nicht mehr fern ist, wenn „denen zu Zion wird ein Erlöser kommen, und denen, die sich bekehren von ihren Sünden in Jakob." Jes. 59, Sv. Dann in Betreff der Zerstreuung des alten Volkes Gottes. In dem Anträge wird bemerkt, daß sich neue Thüren aufgethan haben zur Entdeckung derer, die bisher nur wenig bekannt gewesen sind und welche nach dem untrüglichen Worte der Wahrheit unter allen Völkern unter dem Himmel von einem Ende der Erde bis zum andern zerstreut gefunden werden. Do sind sie vor den Augen vieler verborgen, aber es scheint, als ob sie nun zur Kenntniß der Kirche gebracht werden sollten. Ich glaube, my Lord, wenn die geheimnißvolle Hand, welche den Schleier der Zukunft lüstet, wenn die Vorsehung Gottes diejenigen Orte offen vor uns darlegt, wo die Juden verborgen sind, und den Weg bereitet, daß ihnen die Botschaft des Heils gebracht wird, daß die Zeit nicht mehr fern zu sein scheint, wo er sein Wort, seinem alten Volke gegeben, erfüllen wird: „Fürchte dich nicht, denn ich bin bei dir. Ich will vom Morgen deinen Samen bringen, und will dich vom Abend sammeln; ich will sagen gegen Mitternacht: Gieb her; und gegen Morgen: Wehre nicht. Bringe meine Söhne von ferne her, und meine Töchter von der Welt Ende." Wir hoffen, daß diese Zeichen der Bewegung von Gott, nach seiner Vorsehung die schnelle Erfüllung seines Wortes andeuten. Herr Prediger Alcock macht nun Mittheilungen über den Stand der Gesellschaft in Irland. Die Einnahme betrug im letzten Jahre 4655 Pfund, oder 31vvV Thlr.; eine bedeutende Summe für das armeJrland. Es waren 600Pfund mehr, als im vorhergehenden Jahre, und noch einmal so viel, als vor fünf Jahren. Diese bedeutende Einnahme setzt er allerdings zum größten Theile auf Rechnung des geistlichen Zustandes der protestantischen Kirche in Irland, aber