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Dibre Emeth · 1860-01-01 · 9-10 (1860) · page 19

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Dibre Emeth
Volume
16 (1860)
Issue
9-10 (1860)
Date
1860-01-01
Page
– (sequence 19)
Language
German
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147 zu sammeln und zu segnen , und daß dann alle Enden der Erde das Heil unsers Gottes sehen werden: könnt ihr dann beten um das Kommen des Reiches Gottes, und nicht zugleich Muth fassen und dankbar sein und euer Flehen und Gebxt um die Ausgießung des heil. Geistes hinzufügen; und daß ein besonderer Segen auf einer Gesellschaft ruhen möge, welche die Wahrheit unter dem Volke Gottes verbreitet, und welche die Zeit herbeiführen hilft, wenn „die Erde voll sein wird der Erkenntniß des Herrn, wie das Wasser das Meer bedeckt?" Wir hören viel von den betrübten Zeiten, in denen wir leben; wir sehen Unruhe auf allen Seiten. Wie sollen wir ihnen entgegen treten, oder uns auf sie vorbereiten, wenn nicht dadurch, daß wir über die gegenwärtige Welt hinaus sehen — hinaus über die Versuchungen und Leiden, hin auf die Erfüllung der von Gott verheißenen herrlichen Zeit. Wenn diese Zeit kommen wird, dann wird die Welt Frieden haben; dann wird Frieden sein auf der ganzen Erde, 'wenn der König des Friedens wiederkommen und herrschen und regieren wird. Ich hoffe, daß ihr den Antrag annehmen werdet, den ich das Vorrecht habe vorzulegen." Herr Prediger Alco ck aus Dublin, der den Antrag unterstützte, sagte unter Andern: „Ich möchte zunächst die Aufmerksamkeit auf einen oder zwei Punkte richten, welche in dem Anträge angedeutet werden. In dem letzten Theile wünschen und erflehen wir einen mehr als gewöhnlichen Segen über die besonder» Anstrengungen, welche die Gesellschaft in Betreff der zerstreuten Stämme in Abyssinien, Indien, Marokko und Gibraltar macht, und in der Hinweisung auf dieselben wird bemerkt, daß sie noch die zerstreuten und geängstigten Stämme des alten Volkes Gottes sind. Ich bitte hier zwei Züge im Charakter und in der Lage dieses Volkes zu beachten: „die zerstreuten und geängsteten Stämme des alten Volkes Gottes." Sie sind also noch die zerstreuten und geängstigten Stämme des Volkes Gottes. Aber my Lord, wir haben Ursache, Gott zu danken, daß dies jetzt mehr eine Ausnahme, als die Regel ist. Die Verfolgung des alten Volkes Gottes hat nun fast in allen Theilen der Welt nachgelassen, und wenn wir hier und da einem Ausbruche der Flammen der Verfolgung aus der rauchenden Asche begegnen, so 10»

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