Dibre Emeth
- Journal
- Dibre Emeth
- Volume
- 16 (1860)
- Issue
- 9-10 (1860)
- Date
- 1860-01-01
- Page
- – (sequence 14)
- Language
- German
- Belongs to
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142 die Metropolitankirche der Welt — nicht die Mutter oder Herrin, sondern einfach die gelobte Schwester, welcher die Apostel, welcher die Propheten und Patriarchen waren, welcher Jesus war nach dem Fleisch, welcher der erste Bischof zu Jerusalem war — denn der Metropolitansitz ist Jerusalem, nicht Babilon. Dann ist die Zeit gekommen, welche in der Offenbarung verkündigt ist, wo der Jubelgesang nicht mehr sein wird: „Hosianna," sondern: „Hallelujah," denn das letztere hebräische Wort bedeutet: „Lobet den Herrn." Es mag einigen scheinen, daß ich der Fantasie in diesen glühenden Vorgefühlen zu viel Raum gestattet habe, laßt mich daher einige deutliche Andeutungen machen; und da ich schon ein ziemliches Alter erreicht habe, so werdet ihr mir vielleicht erlauben, euch einige einfache Rathschläge zu geben, bevor ich mich niedersetze. Sie sind meine Abschiedsworte für meine Brüder in London. Ich komme gern mit ihnen zusammen, aber ich freue mich immer zu dem ruhigeren Schauplatze meiner Gemeinde zurückzukehren. Ich wollte nun sagen, macht nicht zu viel aus dem Fortschritte, — macht nicht zu viel aus der Begeisterung der Gemüther des Volks durch Kenntnisse. Es ist sehr schön, wenn das Gemüth durch seine Kenntnisse geheiligt, wenn das Evangelium obenan gestellt wird. Aber wenn wir von der Frucht des Baumes der Erkenntniß pflücken und nicht in demselben Verhältnisse auch von dem Baume des Lebens, so wird der Erfolg schlecht und nicht gut sein. Seid eifersüchtig auf eure Nationalbildung. Nehmt euch in Acht, nicht gottlos und weltlich wird. Laßt die Bibel immer das BuüMtr Schule und der Familie sein, daß sie ebenso die Heimath wie die Erziehungsanstalt heilige. Die Bibel überall und in allen Dingen. Die Bibel ist der Stellvertreter Gottes unter uns. Sie thut uns seinen Willen kund, und was wir fein sollen. Laßt sie uns im Volke — laßt sie uns itt det Kirche — laßt sie uns in der Schule — laßt sie uns in der Hütte.als das höchste und unbestrittene Gut festhalten — dann wird England feststehen in der Kraft des Allmächtigen, und weise sein in der Weisheit, welche nie trügt. Es giebt noch einen andern Punkt, über den ich einige Worte sagen möchte. Glaubt nicht, daß Alles gut steht und Alles sicher ist, weil wir im Handel, im Wohlstände und in