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Dibre Emeth · 1860-01-01 · 9-10 (1860) · page 7

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Dibre Emeth
Volume
16 (1860)
Issue
9-10 (1860)
Date
1860-01-01
Page
– (sequence 7)
Language
German
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135 Gott ihre Mutter, daß die Tochter in der Rechtgläubigkeit und Weisheit erzogen wurde, die uns so sehr gegen die Herzogin von Kent verpflichtet! Und wie beschützte er (der Herr) sie in ihrer Kindheit! Wie brachte er sie in Ruhe und Frieden auf den Thron? Wie erhielt und stärkte er sie unter all ihren Schwierigkeiten und Gefahren! Wie gab er ihrer unerfahrnen Jugend Weisheit und ihrem noch unentwickelten Gemüthe und Charakter Festigkeit! Wie segnete er sie mit einem Gemahl, der werth ist ihr Gemahl zu sein, dessen Betragen, Weisheit und allgemeine Stellung uns vergessen läßt, daß er ein Ausländer, und uns fühlen läßt, daß er unser eigener Prinz Albert ist! Und wie hat Gott sie bereichert mit der Gabe, welche von dem Herrn kommt — mit einer zahlreichen Nachkommenschaft, welche sich um ihren Tisch versammelt, gleich Oelzweigen, grün und verheißend und schön! Und wie hat sie Gott nun erhöhet unter den Völkern, so daß die Völker der Erde nun auf England und auf Englands Königin sehen als die Beschützerin der Freiheit, die Zuflucht der Unterdrückten und die Verthcidigerin der Rechte der Menschheit! Gab es je einen deutlicheren Beweis dafür, daß diejenigen, welche Israel segnen, von Gott gesegnet sein sollen! Denn wahrlich der Segen Gottes ruht auf unserer geliebten Königin und auf ihrem Reiche, besonders deswegen, weil ihr verehrter Vater den christlich moralischen Muth hatte — und es war zu der Zeit keine geringe Anstrengung moralischen Muths — aufzutreten als der erste durch Rang ausgezeichnete Patron der Gesellschaft zur Verbreitung des Christenthums unter den Juden. , Ich habe niemals auf einen Bericht der Gesellschaft gelauscht, der fo inhaltsreich und klar und so voll Hoffnung war, wie der, welcher uns bei der gegenwärtigen Gelegenheit alle so sehr erfreut hat. Denn was ist seine Eigenthümlichkeit? Wir sollen gerade nicht auf die einzelnen Bekehrungen sehen, obschon dies unser unmittelbarster Zweck ist, sondern auf den Lauf der Ereignisse, auf die deutlichen Zeichen einer nahen Krisis, auf die großen und nationalen Zeichen. Und giebt uns nicht der Bericht hinlänglichen Beweis von der moralischen und geistigen Revolution, welche sich, so weit wir sie verfolgen können, in den Gemüthern des jüdischen Volkes, in Osten,

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