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Dibre Emeth · 1860-01-01 · 7-8 (1860) · page 31

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Dibre Emeth
Volume
16 (1860)
Issue
7-8 (1860)
Date
1860-01-01
Page
– (sequence 31)
Language
German
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137 tausend Mal lieber sein, wenn wir niemals mehr von solchen Leiden und Drangsalen der armen Juden berichten dürften; denn das würde uns ein Beweis sein, daß der Tag ihrer Erlösung gekommen wäre. Allein so nahe find wir dem Ziele noch nicht, vielmehr müssen wir nach der Schrift noch eine so traurige Zeit erwarten, wie sie noch nie dagewesen ist. Gott gebe nur, daß wir sie auch bestehen mögen. , Zu dem Obigen wollen wir nur noch bemerken, daß viel tausend Juden aus Tetuan und andern Orten des Kriegsschauplatzes zwischen den Spaniern und Marokkanern nach Gibraltar geflohen sind, wo sie vor Mißhandlungen sicher waren, und wo auch Menschenfreunde ihnen zu Hilfe kamen, um sie vor dem Hungcrtode zu retten; denn sie hatten all ihr Hab' und Gut zurücklaffen müssen, und mußten froh sein mit dem nackten Leben davon zu kommen. Missionsnachrichten. — Jossy. In dem Julihefte des Jewish Intelligence lesen wir folgendes aus Jossy: „Obschon die Juden, welche meine Bekanntschaft suchen, größten Theils der Klaffe der sogenannten Aufgeklärten angehören, und ein orthodorer Jude mich selten in der Absicht besucht, um sich mit mir zu unterhalten, so leitet doch sein Verlangen, ein hebräisches Buch zu kaufen, oft seine Schritte zu dem Hause des Missionars. Nimmt er nun das Buch, das er kaufen will, in die Hand, so kann er kaum umhin zu bemerken, daß es sehr billig sei, welche Bemerkung mir Gelegenheit giedt, ihm zu sagen, daß bei jedem hebräischen Buche, das verkauft wird, ein bestimmter Verlust ist, daß die Christen jährlich hunderttausende von Dukaten zur Uebersetzung der Bibel in verschiedene Sprachen beitragen, und daß die Christen in England sie während der letzten fünfzig Jahre in wenigstens 150 Sprachen übersetzt haben. Ich bringe ihnen dann die Sache näher, indem ich sie frage, in wie viel Sprachen das jüdische Volk das Gesetz während der 3000 Jahre, welche verflossen sind, seitdem es gegeben wurde, übersetzt hat, und wie es kommt, daß die Gojim (Heiden oder Nichtjuden) größere Eiferer für das Gesetz sind, als die Juden, und anstatt es von ihnen zu erhalten, es ihnen bringen? Diese Thatsachen

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