Dibre Emeth
- Journal
- Dibre Emeth
- Volume
- 16 (1860)
- Issue
- 7-8 (1860)
- Date
- 1860-01-01
- Page
- – (sequence 14)
- Language
- German
- Belongs to
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theurer ist, als das Andere, dieS die Einfachheit' unftrs protestantischen Gottesdienstes ist, und daß ste unter keinen Umständest von demselben abweichen werden. Ich glaube, daß wenn wir in Einfalt, mit Ernst und Demuth im Gebete für uns selbst und mit liebenden Herzen zu denen, welche noch um der Väter willen geliebt werden, zu dem Throne Gottes nahen, wir erfahren werden, daß Gott solche Gebete erhört, und daß nicht nur eine Ausgießung des heiligen' Geistes erfolgen wird, worauf beinahe in jeder unserer Versammlung in dieser Woche hingedeutct wurde, und wodurch Gott die Herzen seiner Diener ermuthigt, indem er' zeigt, wie viele von den Nichtjuden aus der Finsterniß zum Lichte gebracht werden können, sondern' wir werden auch dazu beitragen, daß die Zeit schneller herbei komme, in welcher die'Decke von den Augen des Bundesvolkes Gottes genommen werden soll. Dann wird in der That eine Zeit der Freude' und des Friedens für Juden'und Nichtjuden sein, wenn der Herr kommen wird, und die Wiederannahme der Juden sein wird wie ein Leben von den Todten." Nach Beendigung dieser Rede stand der Präsident auf und sprach: „Ich habe die Anzeige zu machen, daß mir von einem Freunde Israels soeben ein Billet überreicht worden ist, in welchem der Schreiber desselben sich erbietet, zehn Pfund zur Deckung der Ertra-Ausgaben beizutragen, auf welche Man sich indem Anträge bezieht, vorausgesetzt daß 99 Andere' sich zu demselben Beitrage bereit erklären, im ganzen also hundert Personen, von denen jede zehn Pfund giebt. Diese Aufforderung soll jedoch nicht als an die armen Geistlichen gerichtet betrachtet werden, welche in der Thät wenig oder nichts erübrigen können. Ich setze mit Freuden als der zweite Beitragende meinen Namen auf die Liste. Etwas später theilte Kapitain Layard (Sekretär der Gesellschaft) mit) daß er die Namen von fünf Anderen erhalten habej welche zu diefem besonderen Zwecke ihre Namen unterschriebest hätten. (Fortsetzung folgt.)