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Dibre Emeth · 1860-01-01 · 7-8 (1860) · page 10

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Dibre Emeth
Volume
16 (1860)
Issue
7-8 (1860)
Date
1860-01-01
Page
– (sequence 10)
Language
German
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dem muß, in wieweit sie nach ihren Mitteln alles , was sie konnten, zm Beförderung des Werkes gethan haben. Aber ich habe nicht nöthig mich auf das zu beziehen, was ein Mann gethan hat, um euch zur Unterstützung dieser Gesellschaft anzuregen, Gott selbst ist gegen uns sehr freigebig gewesen. Ich spreche nicht von der Gabe seines eigenen theuren Sohnes für eine gefallene und verlorene Welt, sondern ich deute auf die Gaben hin, welche dieser Gesellschaft zu Theil geworden sind und spreche von der Art, auf welche er uns erfreut und ermuthigt hat, indem er unsere Bemühungen mit so viel Erfolg gekrönt hat. Ich höre von Zeit zu Zeit Leute fragen, Leute, welche nichts vom Misstonswerke, von Missionsgrundsätzen oder Missionsschwierigkeiten wissen: „Was ist denn der Erfolg all' eurer Arbeit?" Welchen Erfolg erwarten sie? Erwarten sie, daß diese Gesellschaft die ganze Welt bekehren wird? Wenn sie es thun, ich thu es nicht. Wenn sie meinen, einige Seelen seien von keiner Bedeutung, so leugne ich das entschieden. Aber wir hören von vielen Seelen, welche kamen, um sich in der Quelle zu waschen, welche von aller Unreinigkeit rein macht, dem Blute unsers hochgelobten Herrn, welcher zum Heile der Menschen starb. Hierin haben wir große Ermuthigungen erhalten, und wir haben Grund genug, dem Herrn zu danke» und ermuntert zu werden. Aber wir vernehmen, daß der Herr unfern Missionaren viele Thüren aufgethan hat, daß das Evangelium nun zu manchen Orten Zutritt hat, von denen es früher ausgeschlossen war, und daß es dem Herrn auch gefallen hat, Vieler Herzen aufzuthun, und daß Vieler Herzen nun für Israel schlagen, welche bisher für sie verschlossen waren. Wenn wir also dies wachsende Interesse für die Juden wahrnehmen, so meine ich, daß jene großen Beamte, auf welche Ew. Lordschaft anspielte, nicht mehr länger fragen werden, warum wir so großes Interesse an den Juden nehmen, und wenn wir finden, daß ihre Herzen weicher werden, und daß sich mit dem größeren Erfolge auch unsere Sympathie und unsere Unterstützung vermehrt, so meine ich, daß wir Ursache genug haben zu sagen, daß Gott sehr freundlich mit uns gehandelt hat. Es würde nutzlos sein, unsere Zeit damit zu verschwenden, daß wir in einer Versammlung wie diese, nur von Pfunden, Schil-

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