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Dibre Emeth · 1860-01-01 · 7-8 (1860) · page 9

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Journal
Dibre Emeth
Volume
16 (1860)
Issue
7-8 (1860)
Date
1860-01-01
Page
– (sequence 9)
Language
German
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105 von gehabt haben, so sind dadurch die Oerter außerhalb, wo es früher wohlfeil war, auf gleiche Stufe mit uns gestellt worden. Die Folge davon ist, daß wo das Misstonswerk nur immer betrieben wird es größere Ausgaben erfordert, und wenn wir durch den Freihandel eiyen Vorthcil erlangt haben, wie die Meisten von uns glauben, so müssen wir zufrieden sein, denen zu helfen, welche in anderen Ländern das Werk ausrichten. Unsere Agenten dürfen nicht leiden auf Grund unseres Vortheils, und verlaßt euch darauf, ihr könnt dem Missionare keine größere Last, seinem Werke keine größere Entmuthigung auflegen, als wenn ihr ihn fühlen laßt, daß während er arbeitet Seelen zu gewinnen, er Schulden machen muß, weil ihr ihm nicht die hinreichenden Mittel gebt, die nothwendigen Ausgaben zu bestreiten und sich, wenn er es thut, vielleicht zur selben Zeit das Mißfallen des Comites zu zieht. — Daher hoffe ich, daß der Antrag, den ich stelle, von der Versammlung nicht bloß innerhalb dieser Mauern erwogen werden wird, sondern daß ihr desselben auch bei eurer Rückkehr nach Hause und zu euern Gemeinden eingedenk sein werdet, und daß der Erfolg der sein mag, euch und andere zu veranlassen, in diesem Jahre größere Beiträge einzusenden, als ihr bisher gethan habt. Ich denke der Bericht giebt sehr große Ermunterung dazu, und wir können sagen, daß in dieser Hinsicht die Todten noch zu uns reden. Es ergriff mich ein tiefes Gefühl, als ich von Miß Cooper und dem guten vr. Macgowan hörte, daß sie der Mission unter Israel das gegeben hätten, was ihr, wie ich hoffe alle willig zu geben seid, aber welches sie in einer besonderen und hervorragenden Art gaben, als sie ihr Vaterland, ihre Freundschaft und Freunde verließen, um sich dem Herrn hinzugeben. Sie gaben sich dem Herrn hin und starben in ihres Meisters Diensten; und wenn ich mich von dieser größten Gabe, der Gabe ihrer selbst und ihrer Herzen wegwenden darf, so möchte ich von einer Thatsache sprechen, die heute nicht erwähnt wurde, aber auf welche, wie ich glaube, der Bericht anspielt, daß eine der letzten Handlungen des 0r. Macgowan in seinem Leben war — der Gesellschaft ein Gut zu vermachen, was ihm nahe an 3008 Pfund kostete. Ich meine, dies ist ein Beispiel, welches alle, die gegenwärtig sind, zu der Erwägung auffor-

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