Dibre Emeth
- Journal
- Dibre Emeth
- Volume
- 16 (1860)
- Issue
- 7-8 (1860)
- Date
- 1860-01-01
- Page
- – (sequence 11)
- Language
- German
- Belongs to
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m lingen und Pfennig«« reden. Alle, die hier gegenwärtig find, find hoffentlich der Gesellschaft aus Liehe zu dem Herrn Jesus Christus zugethan; und diejenigen, welche solche Liebe wirklich im Herzen haben, werden keinen Grund finden, die Wichtigkeit des Werkes nach Pfunden, Schillingen und Pfennigen zu messen, sondern werden .fühlen, daß dieLiebe zu Christo und seiner Sache ein hinreichender Beweggrund zu jedem Missionswerke ist. Aber wenn wir es mit der Bekehrung der Juden zu thuy ,haben, so glaube ich , daß dies eiflex ,dex praktischsten Gegenstände ist. Wenn wir die Bibel lesen, so müssen wir sie in de,r That mit wenig Nutzen lesen, wenn wir in ihrer Geschichte nicht einen praktischen Führer für unfern eigenen Pandel finden. Die Juden sind für uns eine ernste Warnung für die Gewißheit der Verheißungen und Drohungen Gottes. Wenn die Verheißungen Gottes weggy ihres Unglaubens nicht erfüllt sind, führt uns das nicht zum Forschen in der Schrift und zur Erwägung, ob wir selbst gesund im Glaubensind? ob wir den Glauben haben, welcher uns tüchtig macht, .immer vor ihm zu bestehen? Laßt »ins eingedenk sein, daß wir vor der Tradition gewarnt werden, wodurch die Juden irrten. Durch ihre Ueberlieferungen machten sie die Schrift zu Nichts, und wenn das, giebt es nicht auch Viele unter uns, welche in gleicher Weise durch die Ueberlieferungen der Menschen das Wort Gottes zu Nichts machen? Wir finden immer das und jenes mit dem reinen Strome vermischt, welcher aus dem Worte , Gottes kommt, daß uns „weise macht zur Seligkeit." Ich möchte daher in sehr bestimmten Ausdrücken dieser Versammlung sagen: ,,O, haltet fest an euser Bibel und nehmet sie in ihrer Einfachheit auf. Man lehrt viel, M«n schreibt viel, es werden eine Menge von Büchern herausgegebent aber nach allem bleibt doch die Bibel das Buch, das uns Nstth thut; fix sst das Buch, welches uns allein zum ewigen Leben führt." Pastfl sehej .auf die gegenwärtige Lage der Juden und saget, ob ihr irgend eifle Lage schlechter findet, als ohne Christum zu sein. Hsir fßhsefi sie ihre Leiden, dort ihre Verfolgung, und zu wem wenden sie sich? Es hängt eine Decke vvs ihren Augen, wenn Moses gelesen wird. Daher können sie bis agf diesen Augenblick nicht sehen? daß esner ist, her noch bereit ist, sie aufzunehmen — der noch der