Dibre Emeth
- Journal
- Dibre Emeth
- Volume
- 16 (1860)
- Issue
- 7-8 (1860)
- Date
- 1860-01-01
- Page
- – (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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größernden Kosten der auswärtigen Mission zugeschrieben werden muß, und da jede Beschränkung des Werkes sehr zu beklagen sein würde, diese Versammlung es den Freunden Israels und überhaupt der Kirche Christi dringend ans Herz lege, größere Mittel zur Ausführung der Zwecke der Gesellschaft aufzubringen." In der Rede, in welcher er diesen Antrag begründet, sagt der Herr Bischof:. „Mylord, indem mich das Comite ersuchte, diesen Beschluß zu beantragen, bat es mich, den Hauptinhalt desselben der Erwägung dieser Gesellschaft einzuschärfen. Ich glaube, das Comite hielt es für eine besondere Pflicht diesen Theil des Gegenstandes heute hauptsächlich zur Sprache zu bringen, damit unsere Versammlung wesentlich eine Geschäftsversammlung sein möchte, und auch daß wir sofort der Anklage kühn entgegen treten mögen, daß unsere Gesellschaft Beiträge sucht — daß unsere Gesellschaft sich nicht schämt um Beiträge zu betteln — und daß unsere Gesellschaft auch Willens ist um Beiträge zu betteln — und im Angesichte der ganzen Welt sprechen wir es aus, daß es eure Pflicht ist, uns Beiträge zu geben. Ich komme jedem Einwande zuvor, der gegen die Verwaltung der Gesellschaft erhoben werden könnte, indem ich sage, wir glauben, daß das Comite die Fonds treu und ökonomisch verwaltet hat, daß es den Freunden und Beitragenden der Gesellschaft erlaubt hat, Einsicht in dieselben zu nehmen, und daß es bereit ist, Jedem, der es wünschen sollte, Rechenschaft zu geben von dem, was es erhalten hat und wie eS verwendet worden ist. Ich meine, daß es sehr gut sein wird, daß besondere Gesellschaften, welche ganz besonders aügeklagt worden sind, die Fonds schlecht verwaltet zu haben, diesen Anklagen mit der Herausforderung entgegen treten, ihre Rechnungen zu prüfen. Ihr seht, daß der Antrag auf die Ursachen der Ertra-Ausgaben Bezug nimmt, nämlich auf das beständige Wachsthum der Preise der Lebensmittel und Miethen außerhalb, das von 25 bis 30 Procent beträgt Dies ist, wie ich glaube, vorzüglich dem zuzuschreiben, dessen wir uns in unserem Lande, der Mehrheit nach, als eines großen Gutes erfreuen, nämlich der Begründung des Grundsatzes des Freihandels, welcher von uns ausgehend sich über die Welt verbreitet und ausgedehnt hat. Aber obschon wir ohne Zweifel Vortheil da-