Dibre Emeth
- Journal
- Dibre Emeth
- Volume
- 16 (1860)
- Issue
- 7-8 (1860)
- Date
- 1860-01-01
- Page
- – (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
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andern zu vergleichen, dieser den'Vorzug vor jener zu geben, eine über die andere zu erheben. Jetzt gereicht es mir zur Genugthuung, daß -keine Vergleichung der Art gemacht werden soll — daß Abtheilungen nothwendig sind — daß keine Gesellschaft alle Zweige der Thätigkeit "umfassen kann. Der Mensch ist zu schwach nach Geist und Leib, -irgend etwas in seinem ganzen Ampfange aufzunehmen und auszuführen. Alles muß durch Vertheilung der Arbeit vollbracht werden. Wo nun ein besonderer Zweig der Thätigkeit da ist, dem sich die Menschen mit Herz und Gemüth hingeben, wird das Werk' misionenfach leichter vollbracht, als auf irgend eine andere Weise. Verlaßt euch darauf, durch Vertheilung der Arbeit, durch Bereinigung Vieler zu einem gemeinschaftlichen Zwecke, werden wir mehr Innigkeit, mehr Geist, mehr Thatkraft, mehr Wahrheit und mehr Gebet in das Werk dringen, und jeder Schritt wird mit mehr Kraft, mehr Ernst, mehr Pünktlichkeit und mehr Hoffnung auf die Vollendung des großen Gegenstandes genommen werden. Aber während ich das in Betreff jeder Gesellschaft sage, welche Kr die Verbreitung des Werkes Gottes thätig ist, will ich noch in Betreff dieser Gesellschaft mit ihrem großen Zwecke, mit ihrem herrlichen Plane, das zeitliche und ewige Wohl des besonderen Volkes Gottes zu suchen, sagen, daß wir uns, außer all den Ermunterungen der Schrift, an die Worte des guten Bischofs Leighton erinnern sollten: „Die wissen nichts von der Herrlichkeit der Kirche, welche nicht täglich für die Bekehrung der Juden beten." Hierauf beantragte der Bischof von Carlisle folgenden Beschluß: „daß der Bericht, von welchem ein Auszug vorgelesen worden sei, genehmigt und unter Leitung des Comite gedruckt und verbreitet werde, daß die Versammlung mit vielem Dank vernommen hat, daß das Werk der Gesellschaft während des verflossenen Jahres eine größere Zahl von Agenten erfordert hat, daß die Beiträge von den Hilfsgesellschaften sich auf dem früheren Höhepunkte behauptet haben, und daß die Gesammteinnahme die im vorhergehenden Jahre überstiegen hat, daß aber, da das Werk der Gesellschaft ohne Vergrößerung der Einnahme nicht auf dem gegenwärtigen Standpunkte erhalten, viel weniger noch weiter ausgedehnt werden kann, was den sich ver-