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Dibre Emeth · 1860-01-01 · 7-8 (1860) · page 6

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Dibre Emeth
Volume
16 (1860)
Issue
7-8 (1860)
Date
1860-01-01
Page
– (sequence 6)
Language
German
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-JHWL- Welt in den Schmelzofen einer grgßen MWpsshyl Umwälzung zu werfen. 3$ habe immer auf die Bestrebungen dieser Gesellschaft pjr .Beehrung der Juden, als solche gesehen, welche auf wunderbare .Msizur Förderung der Missions-Thatigkeit beitragen. Laßt uns einmal hie Wirkung voraussetzen, welche entstehen müßte, wenn das Christenthum unter dem jüdischen Volke weit verbreitet wäre — ,whM es unter ihm verbreitet wäre auf der ganzen Oberfläche der Erde. Bedenkt einmal, welchen Erfolg dies haben wstrde. Fast unter jedem Volke unter dem Himmel findet man Juden. In asten Ländern, die Freundschafts-Inseln ausgenommen, findet man Juden, welche die Sprache des Landes sprechen, dix Gewohnheiten der Eingebornen kennen und mit ihren Vorurtheilen 'vertraut find — kurz in jeder Hinsicht selbst Eingeborne des Landes sind, D welchem man sie findet, ausgenommen insoweit sie durch ihren Glauben getrennt werden. Wenn nun dieses Volk zum Christenthume bekehrt wäre, so würdet ihr neun Zehntel von alle dem haben, was zur Misston nöthig ist. Diejenigen Männer, welche jetzt ausgesandt werden, müssen Schulen besuchen, um die Sprachen zu lernen, in denen sie predigen sollen; aber die Juden besitzen bereits diese Kenntniß und kennen die Lage und Bedürfnisse der Eingebornen der verschiedenen Länder, in denen sie sich niedergelassen haben. Wenn wir das Christenthum unter den Juden verbreiten, und Missionare nach Bokhara senden und die 40000,0 Juden jn jenem Lande bekehren sönnten, so würden wir mit einem Male eine Me^ge von Missionaren haben, in jeder Hinsicht tüchtig zu dem Werke und fähig zu dem Volke iy seiner eignen Sprache zu reden ohne jedes vorhergehende Studium, ohne alle vorhergehende Ausgaben pnd ohne jede Schwierigkeit, dem jeder Missionar unterworfen ist, welcher sn esn fremdes Land geht, um einem Volke, das er nicht von frühester Jugend an gekannt hat, zu predigen und es zu belehren. Dgs Comite spricht in dem Berichte den innigstes Wunsch aus, daß Gott jede W her Msfionöthätigkeit und jedes Unternehmen zur Verbreitung des Wortes Gottes segnen wolle. Es hat vollkommen recht hierin. Ich eristnere mich, daß es vor einigen Jahreg Mode spar — und jch selbst stimsnte einigermaßen dem bei — eine Gesellschaft mit der

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