Dibre Emeth
- Journal
- Dibre Emeth
- Volume
- 16 (1860)
- Issue
- 7-8 (1860)
- Date
- 1860-01-01
- Page
- – (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
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Welt, und ganz besonders im Morgenlande die Aufmerksamkeit jedes denkenden Menschen und besonders die Aufmerksamkeit des Volkes von Groß-Britanien in Anspruch nimmt. Jetzt können und dürfen wir nicht mehr blind sein für den Zustand der Angelegenheiten in den großen Ländergebieten deS Ostens; und wenn wir nicht blind für sie sind, so dürfen wir auch nicht schweigen. Ich habe mit großen Staats-Ministern über diesen Gegenstand gesprochen und habe von ihnen die zustimmende Antwort erhalten, daß meine Politik eine gesunde Politik wäre für den Frieden der Welt, für die Sicherheit der Menschheit und für die Beförderung der Civilisation; Ganz abgesehen von der Erwägung der Frage in geistlicher Beziehung und nur in politischer Hinsicht auf sie hinblickend, möchte ich sagen, wir sehen , daß es Gott gefallen hat zu erklären, daß, wie sein Volk der Träger seiner Weissagungen gewesen ist und dieselben zuerst zu den Völkern der Erde bringen mußte, es auch in seiner politischen und irdischen Eigenschaft für hunderte und tausende von Völkern die Quelle der Hoffnung, der Sicherheit und der Elvilisation werden wird. Wer könnte für die Thatsache blind fein) daß die große Macht, welche die Länder des Ostens so lange inne gehabt und verwüstet hat, im Begriffe ist zusammen zu brechen? Wer könnte für die Thatsache blind sein, daß jene Ungeheuern Landschaften die fruchtbarsten, die reichsten, die geeignetsten für die Entwickelung ' von Reichthümern, die angemessensten für die physische und geistige Lage des Menschen — die Beute werden nmsseN, und welche diejenigen kämpfen, welche nach ihres Nächsten Gute trachten,oder in" einem Zustande völliger Anarchie gelassen werden 'müssen, was noch größeres Elend erzeugen würde, als wenn sie dem grausamsten Despotismus unterworfen wären. Aber ich habe jenen großen' Staatsministern gesagt: „Gesetzt, ich fände ein'Volk, begäbt Mit Einsicht, ernst, thätig, mit einem Erbrechte und Mit einer nie gebrochenen Anhänglichkeit an den Boden — mit eiNem Rechte, von welchem ich nachch'eisen kann , daß' es tausend Mül älter ist'als irgend ein Recht, das jetzt auf Erden besteht — mit einem Rechte) welchem Gott selbst düs Siegel a'ufgedtücht hat; wenn ich ihnen zeigen kann, daß'eÄ Volk vorhanden ist/ zahlreich und thätig, bereit zum Werke, 7*