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Dibre Emeth · 1860-01-01 · 7-8 (1860) · page 4

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Journal
Dibre Emeth
Volume
16 (1860)
Issue
7-8 (1860)
Date
1860-01-01
Page
– (sequence 4)
Language
German
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100 bereit für die Stellung und nur auf die Gelegenheit wartend, werden sie mir dann nicht sagen, daß alle Völker der Erde, was nur immer ihre Habsucht, was nur immer ihr Streben nach Gewalt fein mag, Werden schweigen und das Vorrecht dieses Volkes in Betracht ziehen müssen? Und wenn es ohne allen Widerspruch wieder hergestellt werden muß, werden sie dann nicht das große Problem lösen, wenn sie sagen: sofort für diesen Herrn, sofort für diesen Herrn? Ueberlaßt das Land seinem rechtmäßigem Volke; laßt es in Frieden in das Land ziehen und dasselbe in Besitz nehmen und laßt eS stehen zwischen euch mit seinem ganzen Rechte, mit seiner Macht und Religion und erklärt: „dies wenigstens ist neutraler Boden, auf diesem Boden sollt ihr nicht streiten; wLnn ihr einen Streit auszukämpfen wünscht, so müßt ihr in ein ander Land gehen; dies ist unser Erbe, dies ist des Herrn Land und wir wollen den Frieden und die Ruhe unsres Volkes bewahren." Und wahrlich, es ist ein großes Ding für uns, das englische Volk, für unsere materiellen, moralischen und geistigen Interessen, daß das Land nicht in die Hände irgend einer andern Macht gelange, so daß diese Macht zum Nachtheil aller übrigen Mächte vergrößert werde. Es mag auch bemerkt werden, daß es gewisse Mächte giebt, welche vorgeben, niemals ihres Nächsten Gut in Europa begehrt zu haben, und daher wollen sie auch nicht ihres Nächsten Gut im Morgenlande begehren, was nur immer boshafte Leute sagen mögen. Aber dessen ungeachtet könnet ihr davon überzeugt sein. — Es ist eine so klare Thatsache, als ob die That schon vollbracht wäre — daß es Mächte giebt, welche den Besitz der Ländergebiete begehren, auf welche unsere Aufmerksamkeit vornehmlich gerichtet ist; es giebt Mächte, bisher feindlich gegen einander, weil sie die beiden großen widerstreitenden Principien darstellen — die griechische und lateinische Kirche — welche zu der Verständigung und zu dem Vertrage kommen werden, daß in der einen Gegend des Ostens die eine, und in der andern Gegend die andere herrschend sein soll. Und laßt euch nicht von denen irre führen, welche eure Blicke von dem ablenken wollen, was in ihren letzten Kundgebungen angedeutet ist, und sich nun bemühen,- es bei Seite zu legen, indem sie sagen, es muß einzig

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