Dibre Emeth
- Journal
- Dibre Emeth
- Volume
- 16 (1860)
- Issue
- 7-8 (1860)
- Date
- 1860-01-01
- Page
- – (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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98 ewige Freude auf ihrem Haupte sein wird. Es scheint mir dies zu beweisen, was schon längst einer meiner Lieblingsgedanken gewesen ist;, dpß»dH-ZMen einst wiedM sowohl physisch?, alch gxistig das edelste Volk'in der Welt sein werden, wie ste es früher gewesen sind. Ein hochstehender Beamte sagte vor nicht langer Zeit zu einem meiner Freunde: Was'in aller Welt setztbas englische Volk, so in Bewegung? Was macht dasselbe so besorgt um die Bekehrung der Judeu^l«! sjjtan hätte ihm dreierlei' antworten können. Man hätte ihm erstens mit Hinweisung-auf die Wahrheit und Weissagung der Schrift aufs feierlichste und heiligste antworten können: „Was wird ihre Wiederannahme anders sein, als ein Leben von den Todten?" Man hätte ihm mit der Bitte antworten können, einer solchen Versammlung wie dieser beizuwohnen und auf einen solchen Bericht zu lauschen, wie wir ihn eben vernommen haben, — einen Bericht voll von Thutsachen — einen Bericht so voll von Verheißungen, daß Niemand, der nm das geringste Fünkchen von Glauben hat; Bedenken tragen oder zweifeln kann, daß dies wirklich das Werk des Herrn ist Und! was ist's? Wenn die Früchte nicht so schnell und reichlich! folgen, wie sanguinische Menschen es wünschen, so wissen wir doch, dass der Saame gesäet wird; wir wissen, daß es unser Werk sein muß zu säen, daß aber der Herr Zeit und Stunde in seiner Macht. hat. Wir müssen in Hoffnung und mit der vollen Gewißheit warten, daß die Ernte ebenso gewiß ist, wie die Ernte, von der wir leben. Man hätte ihm damals antworten können, wie man ihm jetzt antworten kann mit der Hinweisung auf die politischen Interessen und auf die politische Lage der Welt. Zu der Zeit, als die thörichte Frage aufgeworfen wurde, sahen diejenigen, welche das Wort Gottes fleißig und ernstlich studirten, den Stand der Dinge, wie er jetzf ist, voraus und hätten daher auch eine volle und genügende Antwort gehen können, indem sie weiser sind, als alle unsere Staats-Minister, Politiker und Redner im Parlamente. Nun aber kann man eine Antwort geben so klar, so bestimmt, so unzweideutig, daß selbst der verblendetste Unglaube schweigen und bekennen muß : „ein sehr großer Theil von dem, wassie sagen, muß zugegeben werden", und ihr müßt zugeben, daß der Stand der Dinge in der