Dibre Emeth
- Journal
- Dibre Emeth
- Volume
- 16 (1860)
- Issue
- 5-6 (1860)
- Date
- 1860-01-01
- Page
- – (sequence 29)
- Language
- German
- Belongs to
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93 wir, daß die Bezeichnung „Teaou-Kinkeaou" oder „die Sette, welche die Spannadern auszieht," verhältnißmäßig neueren Datums ist. Unter den Namen der auswärtigen Setten, die in der Chinesischen Geschichte des Mittelalters Vorkommen, werden alle verschiedenen Religionen, die vom westlichen Asten her ihren Ursprung haben, vertreten, und in neuern Zeiten sind lsie von den Auswärtigen bis auf Eine Ausnahme offenbar identificirt worden. Die Nestorianer, Parsen, Manichäer und Muhamedaner werden genannt; aber die Juden, gewiß nicht die Geringsten an Zahl, sind nicht erwähnt. „Es ist daher sonderbar, daß es grade eine auswärtige Sette geben sollte, die in den vaterländischen Geschichten häufig erwähnt wird und deren Identität doch bis jetzt nicht fest gestellt ist. Diese Sette ist bekannt als die Religion oder als die Anbeter des Heen. Nach den Chinesischen Autoritäten wurde das Wort Heen, das sich nicht früher als im siebenten Jahrhundert findet, zuerst als Benennung dieser Secte gebraucht. Die Aussprache weiset in dem Sehen-se*3)ialect auf „Himmel", für welche Bezeichnung das Wort ein Synonim ist, und von den westlichen Ausländern statt des Wortes „Gottheit" gebraucht wird. Demnach waren die Heen- Anbeter einfache Anbeter „Gottes", nur unter der Bezeichnung: „Himmel". Es sind besondere Denkzeichen von sechs Gotteshäusern vorhanden, die während det Dang-Dynastie in Chong-gan und Kee-fund dieser Secte gehörten. Es wird ausdrücklich erwähnt, daß in einem dieser Häilser die Gottesdienste von zwei Arten von Beamten geleitet werden, die dem Rabbiner und dem Schriftgelehrten entsprechen. Auch sollen sie gar keine sichtbaren Gegenstände der Anbetung haben, und sich einer fremden Sprache bedienen. Missionsnachrichten. — Holland. Amsterdam. Der Prediger Pauli schreibt in seinem Tagebuch: Wenn wir auch die Eltern nicht zu Christo bekehrt sehen, so können wir es doch von den Kindern hoffen. Dies ist die liebliche und tröstliche Ermunterung für den Missionar unter den Juden. Wenn der Prediger in seiner Gemeinde darauf gefaßt sein muß, sich