Dibre Emeth
- Journal
- Dibre Emeth
- Volume
- 16 (1860)
- Issue
- 5-6 (1860)
- Date
- 1860-01-01
- Page
- – (sequence 28)
- Language
- German
- Belongs to
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92 der Herr segnete seine Worte so, daß der jüdische Matrose durch dieselben bekehrt wurde; er nahm den Herrn Jesum als seinen Messias und Heiland an. „Seit jener Zeit ist dieser Jude ein eifriger Nachfolger des Herrn Jesu; er ist stets unverdrossen Gutes zu thun. Jetzt ist er nach Amerika zurückgekehrt, um als ein Missionar unter den Matrosen zu wirken. Dieser Sohn Abrahams will also den Heiden Gutes thun. „Wie wenig wissen wir doch von dem Werk des Herrn! Der Bischof Boone wußte ohne Zweifel gar nicht, daß unter den Seeleuten auch ein Jude war. Er predigte aber das Evangelium Allen; und dies Evangelium ist eine Kraft Gottes selig zu machen Alle, die daran glauben, die Juden vornehmlich und auch die Griechen. So bewährte es sich auch bei der Gelegenheit. Der Jude hörte und glaubte. Mögen auch unsere Arbeiten und Gebete von Gott dem Herrn anerkannt werden zum Heil Israels unh zur Ehre des treuen Hirten Israels." Die Juden als eine religiöse Seele in China. Unter dieser Ueberschrift theilt eine englische Zeitschrift: The News of the Churclies & journal of Missions Folgendes mit: „Bei einer Versammlung eines Zweig-Vereins der Royal Asiatic Society wurde von einem Mitgliede eine interessante Mittheilung vorgelesen, deren Zweck war, die bisher übersehene Thatsache darzuthun, daß die Juden in der alten chinesischen Literatur als eine religiöse Seele bezeichnet werden. Die früheste ausdrückliche Erwähnung, die wir von einem Ausländer als einem Augenzeugen haben, ist aus dem neunten Jahrhundert, in welcher Zeit sie sehr zahlreich waren; aber die in ihrer eigenen Synagoge zu Kae-fung in Denkmälern noch vorhandenen Urkunden geben an, daß sie in China während der Ran-Dynastie einwanderten. Unter welchem. Namen sie in den frühen Zeiten bei den Chinesen bekannt waren, darüber haben wir keine ausdrückliche Erwähnung, aber das wissen