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Dibre Emeth · 1860-01-01 · 3-4 (1860) · page 20

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Dibre Emeth
Volume
16 (1860)
Issue
3-4 (1860)
Date
1860-01-01
Page
– (sequence 20)
Language
German
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SS in Jerusalem entstanden mit etwa SV bis IVO Kindern. Und auch die Griechen, Lateiner und die Juden haben in Folge der protestantischen Schulen ihre eigenen errichtet nicht nur in Jerusalem, sondern auch an andern Orten, damit ihre Kinder nicht dort in die Schule gehen müssen, wo die Bibel gelehrt wird. Aber auf diese Weise lernt wenigstens die ganze Bevölkerung nach und nach lesen, so daß ihnen die Bibel in die Hand gegeben werden kann. Von den heilsamen Früchten der Schulen erzählt der Bischof ein liebliches Beispiel. In einer der protestantischen Schulen starb unlängst ein Knabe fröhlich und selig. Er war nur einige Tage krank, hatte aber große Schmerzen zu leiden. Wenn er seine Eltern weinen sah, sagte er wiederholt zu ihnen: Weinet nicht um mich, denn ich bin glücklich; ich gehe zu Jesu, meinem Heilande, um auf ewig bei ihm zu sein. Von der Diaconissen-Anstalt heißt es in dem Rundschreiben des Bischofs, daß dieselbe sich als eine große Wohlthat bewährt und erwiesen habe, sowohl dadurch, daß die Diaconissen verschiedene Kranke in ihren eigenen Wohnungen pflegten, als auch dadurch, daß sie kranke Proselyten und Andere in ihr Hospital aufnahmen, sie mit aller christlichen Liebe pflegten und mit Hilfe des deutschen Pastors, Herrn Valentiner, sich ihrer Seele eben so wohl wie ihres Leibes' annahmen. Die Gesammtzahl der Kranken im Diaconissenhause vom Mai 1858 bis Mai 1858 betrug Einhundert. In dieser Zeit hatte, wie Pastor Valentiner schreibt, nur Ein Todesfall statt gehabt, und „dieser Eine Todte war unsere liebe alte Mutter Lenke, deren wir getrost als einer selig'Vollendeten gedenken dürfen." Unter den Kranken waren auch 32 Muhamedaner, in Bezug auf welche Pastor Valentiner sagt: „ich weiß, Sie freuen sich mit uns der schönen Gelegenheit, wie sie hier geboten wird, auch diesen bis dahin so unzugänglichen Armen das Evangelium zu predigen unter der lieblichen mehr als Anderes die Verkündigung des Evangeliums ihren Herzen nahe bringenden christlichen Liebespflege." In der Pensionsschule der Diaconissen, oder Heimath für arme Mädchen, unter denen sich mehrere jüdische und Töchter von Proselyten befinden, herrscht ein guter christlicher Geist und es fehlt nicht an erfreulichen

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