Dibre Emeth
- Journal
- Dibre Emeth
- Volume
- 16 (1860)
- Issue
- 3-4 (1860)
- Date
- 1860-01-01
- Page
- – (sequence 19)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 98% known words query
- IRI
…/2554541-2554702-2554704--03266-2559160- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
m das^ Fasten, noch die Anbetung And das Küssen der Bilder und dergleichen Dinge halten. So kann auch nach und nach in die griechische Kirche einiges Licht kommen. — Die wenigen Proselyten in Salt in Gilead kommen fast täglich zum Gebet und Lesen ver heiligen Schrift zusammen und theilen von dem wenigen Licht, dessen sie sich erfreuen, den wilden Arabern in der Umgegend mit." „Nachdem mein Bibelleser Michael, der 11 Jahre treu und im Segen arbeitete, im Frieden heimgegangen ist, habe ich nur 2 Bibelleser. Einer von ihnen ist ein inniger armenischer Protestant, der unermüdet unter den Pilgrimen und muhamedanischen Soldaten in Jerusalem arbeitet.. Im vorigen Jahre wurden 5 Soldaten und ein türkischer Officier durch ihn zum Glauben an Jesum Christum geführt; während meiner Abwesenheit wurden sie aber versetzt, ehe sie getauft werden konnten. Mehrere Offiziere der gegenwärtigen Besatzung haben sich unlängst Bibeln gekauft und diese Offiziere nebst einigen Soldaten kommen mit dem Bibelleser zusammen, um das Wort Gottes zu vernehmen. — Auf viele griechische und armenische Pilgrime ist zwar ein heilsamer Eindruck gemacht worden, aber wir sehen keine weitere Frucht, da sie in ihre Heimath zurückkehren, doch hoffen wir, daß die amerikanischen Missionare den hier ausgestreuten Saamen begießen und die Ernte einsammeln werden. Wegen der Feindseligkeit der Geistlichkeit wird dies Werk immer schwieriger, denn sie drohen den Pilgrimen, sie aus ihren Wohnungen zu treiben, wenn sie Bücher kaufen oder annehmen. So hatten erst vorigen Sonntag 3 armenische Pilgrime nebst einigen Soldaten an der Bibelstunde Theil genommen, wofür sie ohne Weiteres aus dem Kloster getrieben wurden, so daß ich sie aufnehmen mußte. Außer den türkischen Soldaten gibt es in diesem Lande keine Thür, um den Muhamedanern das Evangelium zu predigen." Die verschiedenen Schulen des Bischofs in Bethlehem, Jaffa, Nablous und Ramleh gehen ihren stillen und gesegneten Gang fort; die in Akka mußte aus Mangel an Mitteln aufgegeben werden; mit der in Jerusalem hat sich im Laufe der Zeit Manches geändert; es sind aber aus dieser Einen Schule, die, wie der Bischof sagt, vor IS Jahren mit 9 Kindern eröffnet wurde, 7 protestantische Schulen 4*