Dibre Emeth
- Journal
- Dibre Emeth
- Volume
- 16 (1860)
- Issue
- 3-4 (1860)
- Date
- 1860-01-01
- Page
- – (sequence 14)
- Language
- German
- Belongs to
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46 vergessen And versäumen aber dabei Jerusalem, so gleichen wir den Menschen, die nach allen Seilen hin wohlthätig erscheinen, während sie die allererste Pflicht der Gerechtigkeit vernachläßigen, nämlich ihre Schulden nicht bezahlen. Was hat nun der Jerusalems-Verein gethan, um die Schulden tilgen zu helfen, die die Christenheit an Jerusalem abzutragen hat? Leider sind wir in Beantwortung dieser Frage mit unserm Bericht in keiner günstigeren Lage, als in frühern- Jahren, denn die Beiträge belaufen sich auf die nur sehr geringe Summe von... 81 Rthlr 21 Sgr. 6 Pf. als einmalige Geschenke und Sammlungen durch Herrn Pastor Kutta erhalten.12 - 25 - 2 - und von einigen weiblichen Dienstboten .. 4 - — — - Rechnen wir den Bestand vom vorigen Jahre dazu.. 4 - 27 - 3 - und die Collecte beim letzten Jahresfeste.. 9 - 3 - 9 - so beträgt Alles zusammen.62 Rthlr. 17 Sgr. 8 Pf. Im vorigen Jahre wurden 50 Rthlr. nach Berlin an den Haupt-Verein gesandt, in diesem konnten nur ..40 - — - — - gesandt werden, weil 16 Rthlr. 25 Sgr. 2 Pf. erst eingingen, als die Rechnung schon abgeschlossen und die Absendung erfolgt war. Der Kaffenbestand ist somit.22 Rthlr. 17 Sgr. 8 Pf. Könnte nun wohl der Apostel Paulus uns auch das Zeugniß geben, willig beigesteuert zu haben, das er denen aus Makedonien und Achaja gab? Unter uns ist leider noch keine solche Willigkeit für Jerusalem und Israel etwas zu thun; Jerusalem ist unter uns vielmehr noch immer die Verlassene und Zion, nach der fast Niemand fragt. Jndeß können wir doch über das Werk des Herrn in Jerusalem ein Mehreres und im Ganzen Erfreuliches berichten, da ähnliche Vereine anderer Orten sich desselben thätig annehmem und sich um den Schaden Josephs kümmern. Der Bischof Gobat erwähnt in seinem diesmaligen Jahresschreiben besonders der beiden englischen Gesellschaften, der Londoner Gesellschaft zur Verbreitung des