Dibre Emeth
- Journal
- Dibre Emeth
- Volume
- 16 (1860)
- Issue
- 3-4 (1860)
- Date
- 1860-01-01
- Page
- – (sequence 15)
- Language
- German
- Belongs to
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47 Christenthums unter den Juden und der kirchlichen Misstonsgesellschaft, indem er schreibt: „Damit diejenigen von Euch, die Zion lieben und Jerusalem Glück wünschen, stch wahrhaft im Geiste des Gebets und der Danksagung am 21. Januar mit uns vereinigen mögen, will ich, wie gewöhnlich einige Einzelheiten erwähnen, die mit der doppelten Mission der beiden genannten Gesellschaften in diesem Lande in Verbindung stehen." Dabei gedenkt er vor allen Dingen der besonderen Gnade des Herrn, welche die Mitglieder der dortigen Mission überhaupt, Engländer und Deutsche, auf ihr ernstliches Gebet erfuhren, und sagt: „Der letzte Winter war besonders eine Zeit der Erquickung für unsere Seelen. Bei verschiedenen Gelegenheiten, wenn wir uns vereinigten, um das Angesicht unsers Gottes zu suchen, in der Kirche und anderwärts, erfuhren wir die Kraft des Geistes Gottes, der uns unsre Sünde und unser Elend zu Gemüthe führte, unsrer Schwachheit im Gebet aufhalf und uns auf eine von Vielen nie vorher erfahrne Weise schmecken ließ, daß der Herr freundlich ist. Als am heiligen Christtage Herr Prediger Hefter ordinirt wurde, war er und die ganze Versammlung, besonders die Proselyten, tief ergriffen und gerührt." Ebenso erzählt der Bischof, daß am Jahresschluß „die Engländer und Pastor Valentiner in dem Hause des Bischofs, die Deutschen in dem Hause eines Deutschen und die Proselyten bei Prediger Hefter sich versammelten. In jeder dieser Versammlungen erfuhren wir die Nähe des Herrn, der unsre Herzen mit seinem Frieden, seiner Freude und Liebe erfüllte; aber in der Versammlung der Proselyten gab sich ein ganz besonderes Wehen des Geistes kund, so daß auch solche, die sonst kaum einen Satz verständlich sprechen konnten, ihr Herz mit solcher Kraft und Salbung im Gebet ausschütteten, daß alle Anderen zuletzt in Thr'änen der Liebe und des Dankes zerflossen." Der Neujahrstag war ebenfalls reich gesegnet. „Am 21..Januar," also am Stiftungstage des Bisthums, fährt der Bischof fort, „hatten wir des Vormittags Gottesdienst in der Kirche und am Abend kam die ganze Gemeine wieder zusammen; die Engländer, .Deutschen und Proselyten in meiner großen Schulstube und die Araber in einem andern nahen Hause. Ich hielt zuerst eine kurze Ansprache an die