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Dibre Emeth · 1859-01-01 · 10-12 (1859) · page 44

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Dibre Emeth
Volume
15 (1859)
Issue
10-12 (1859)
Date
1859-01-01
Page
– (sequence 44)
Language
German
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188 Agenten, welche direkt oder indirekt für die Unterstützung meiner Anstalten wirken, sondern ich bringe die Bedürfnisse meines Werks allein oder in Gemeinschaft mit meinen Mitarbeitern im Gebet vor Gott, oder letztere beten insonderheit um Hülfe, oder manche andere Christen, die sich für das Werk interessiren, beten, daß es mit den nöthigen Mitteln versehen werde. Und so, lediglich als Antwort auf die Gebete, werde ich mit den Mitteln versehen. Wenn ich Geld oder irgend etwas für mein Werk bedarf, nehme ich meine alleinige Zuflucht zum Gebet; sei es für Mitarbeiter, für passende Dienstboten, für Bewahrung der Gebäude gegen Feuersgefahr, für die Gesundheit der Kinder oder für ihre Wiedergenesung, wenn sie krank sind, für Regen, wenn die Brunnen trocken werden u. s. w., ober sei es für die Erweiterung der Misstonsthätigkeit, der Schriftenverbreitung, für geistlichen Segen, der auf den verschiedenen Zweigen des Werks ruhen möge, für die Bekehrung der Waisenkinder, der Tagesschüler oder Sonntagsschüler oder der Erwachsenen, die unsere Schulen besuchen und für die Bekehrung der vielen Tausende, welche früher in unserer Pflege standen, oder für ihre Bewahrung, wenn sie schon bekehrt sind. Ich bete ganz speciell für die 82 Prediger des Evangeliums, die ich mit Geldmitteln zu unterstützen suche, daß der Herr ihnen helfen möge an Leib und Seele, daß sie gestärkt und getröstet seien in allem Ungemach und ihre Arbeiten überschwänglich gesegnet seien an den Sündern, und an den Heiligen, unter denen sie wohnen. Die hunderte von verschiedenen Angelegenheiten und Schwierigkeiten , die jeden Tag begegnen, werden in gleicher Weise alle vor den Herrn gebracht; doch so, daß wir es dem Herrn gänzlich überlassen, in welcher Weise und zu welcher Zeit Er es für geeignet halten sollte, uns zu helfen. Aber helfen thut Er immer ohne Ausnahme, im Kleinsten wie im Größten, bei allen geistlichen und leiblichen Bedürfnissen. Das geistliche Gedeihen unseres Werkes ist eben so groß, wenn nicht größer, ja wir dürfen zuversichtlich zum Preise Gottes sagen, ist größer als das äußerliche und zeitliche Gedeihen, obgleich auch das letztere TauseNde in Erstaunen setzt. Man muß aber nicht müde werden zu bitten, besonders um geistlichen Segen, denn gerade mit diesem verzieht der Herr oft sehr lange.

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