Dibre Emeth
- Journal
- Dibre Emeth
- Volume
- 15 (1859)
- Issue
- 8-9 (1859)
- Date
- 1859-01-01
- Page
- – (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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Schulen, durch wöchentliche Zusammenkünfte junger Mädchen, um für die Mission zu arbeiten; durch zwei jährliche HauScollecten, eine zu Ostern und eine zu Weihnachten; und durch Versammlungen der Erwachsenen. Der Redner ist aus Hobart-town auf Van Diemens- Land und kam nur zwei Parochien nennen, die mit Eifer das Missionswerk betreiben, dennoch aber, sagt er, sind wir durch den Segen Gottes im Stande gewesen, der Londoner Gesellschaft zur Verbreitung des ChristenthumS unter den Juden beinahe 300 Pfd. Sterling, also ungefähr 2000 Rthlr. zu senden; außerdem unterhalten wir einen Missionar auf der Cokonie und eine bedeutend größere Summe haben wir an die kirchliche Missions-Gesellschaft abgegeben. Die Kirchspiele, die diese Summe aufgebracht haben, dürften etwa 2000 Seelen betragen, wir wollen aber 3000 Seelen ännehmen. Wenn 3000 Personen 300 Pfund Sterling beisteuern, so kommt auf jede einzelne Person, 2 Schillinge oder 20 Sgr. Würden die 20 Millionen Einwohner Großbrittaniens so viel für diese Gesellschaft geben, so würde ihr Einkommen nicht weniger sein als 2 Millionen Pfund Sterling. . . Wenn aber auch jeder Einwohner Großbrittaniens nur einen Penny jährlich beisteuern würde — ungefähr 10 Pf. — so würde die Gesellschaft immer noch eine Einnahme von 83,333 Pfund Sterling haben. Und das wäre sicherlich keine übertriebene und unvernünftige Erwartung, daß die Engländer, die durch die Bibel, die doch eigentlich und zunächst von den Juden zu ihnen gekommen ist, so reichlich gesegnet sind, jährlich einen Penny hergeben sollten, um Israel das Evangelium zu senden. Aber statt einer Einnahme von 83,000 Pfund Sterling finde ich Summa Summarum Nur 33,000 Pfund, und ich frage, ist das ein befriedigender Zustand? . . Indem Herr Or. Fry dann noch von dem Segen spricht, den die Theilnahme an der christlichen Misstonssache gewährt im Einzelnen und Ganzen, sagt er: Blicket auf die Apostolische Zeit, sehet, wie waren die Apostel gesegnet! Das Evangelium blühte und triumphirte gegen die Welt, so lange der Missionsgeist in der Kirche rege war, als aber dieser Geist sich verlor', und die Kirchen sich leiten ließen von Rücksichten auf ihre eigenen Interessen, da nahm die Ketzerei überhand, der eigentliche Geist