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Dibre Emeth · 1859-01-01 · 8-9 (1859) · page 7

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Dibre Emeth
Volume
15 (1859)
Issue
8-9 (1859)
Date
1859-01-01
Page
– (sequence 7)
Language
German
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starb aus und der Segen von oben war verloren.. Dann wiederum zur Zeit der Reformation, wie goß da der Herr seinen Geist aus auf die Kirche und die Länder-; die Wahrheit wurde weit verbreitet, die Kraft des heiligen Geistes wurde entzündet in den Herzen der Menschen auf eine ganz besondere Weise und das Evangelium hatte freien Lauf. Aber dieser Geist starb bald aus; es fehlte ein Etwas. . . Dies Etwas war der Misstonsgeist; es fehlte das Verlangen in der Kirche, den Herrn Jesum Christum unter den Heiden und Juden zu verherrlichen. Aber wir wollen noch weiter herab gehen. Der Anfang des gegenwärtigen Jahrhunderts war, wie wir hoffen, die Periode einer großen Erweckung und Ausbreitung geistiger Kraft, der Anfang großer Begebenheiten, die mit der vollen Entwickelung des Reiches Christi eng verbunden sind. Und welchen Beweis und welche Ermunterung haben wir, daß dies vom Herrn ist? Es ist eine Missions-Zeit, das Werk des Herrn wird nicht im Selbstintereffe vergessen. Der wahre Christ wünscht sehnlich die Förderung des Werkes des Herrn, er beschränkt sich nicht darauf, zu überlegen, was nur seinem eigenen Interesse frommt, oder dem Interesse seiner nächsten Umgebung; sondern sein Auge ist auf den Herrn Jesum gerichtet, auf seinen Willen, seine Ehre und seinen Ruhm; denn er weiß, daß, wenn er seinem Herrn einfältig dient, er ihn nicht verlassen noch versäumen wird. — Nachdem der Redner noch den Segen des Herrn, mit welchem er das Missionswerk nach allen Seiten hin krönt, an verschiedenen Beispielen im Großen und Kleinen nachgewiesen, schließt er mit dieser .Ermahnung: Darum, meine Freunde, wollt Ihr gesegnet sein in Eurer eigenen Heimath, in Euren eigenen Familien und unter Euren eigenen Kindern, so ermuntert sie zu diesem Werk. Woher kommt diese Kälte in diesem Werke des Herrn? Es ist nicht der Mangel an Bekanntschaft mit demselben oder dem Segen, der damit verbundenist. Es ist der Mangel des Geistes der Liebe, die der Heiland zu den Seelen hatte, wir fühlen uns nicht Eins mit unserm Herrn und Meister, um für seine Ehre etwas zu thun. O daß dieser Geist und. Sinn bei uns einkehre; dann wird der Herr auch seine Wohnung bei uns behalten. . . Wollt Ihr Eure Kinder in

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