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Dibre Emeth · 1859-01-01 · 6-7 (1859) · page 30

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Dibre Emeth
Volume
15 (1859)
Issue
6-7 (1859)
Date
1859-01-01
Page
– (sequence 30)
Language
German
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tio trage«, daß wir nämlich zugleich ihre« Mglauben und ihre Unwissenheit angreifen und bekämpfen. Die Juden Men nicht meinen, daß, weil wir persönlich ihnen mit mehr Freundlichkeit entgegenkommeN, wir auch freundlicher gestimmt wärm gegen ihre Blindheit und Unwissenheit; sie sollen nicht wähnen; daß wir Britischen Christen in das verderbliche Netz verstrickt wären, in jenes tödtliche Gift des Jndifferentismus, der unftre Tage so charakteristrt. Ich halte es für meine Pflicht, diesen Punkt bei dieser Gelegenheit stark zu betonen.' Denn es fehlt nicht an solchen, und ich fürchte ihrer find Viele, die von dem jüdischen Unglauben sehr glimpflich denken. Man hört ja sogar bisweilen die Behauptung aufstellen, daß denn doch nur ein geringer Unterschied zwischen Christenthum und Judenthum sei. Man sagt, Beide glaubeMganz dasselbe, der Unterschied sei nur, wir glauben mehr, und sie glauben weniger. Es kann keinen ärgern Jrrthum geben als diesen. Es läßt sich kaum eine größere Entstellung denken und die zugleich höchst gefährlich ist für die Seelen der Juden und Christen. Wir können nicht annehmen, daß der Jude Moses und den Propheten glaubt. Wir. kennen den, der gesagt hat: Wenn ihr Mose glaubtet, so glaubtet ihr auch mir, denn er hat von mir geschrieben. Es ist unmöglich an Mose und die Propheten zu glauben, und nicht an Jesum zu glauben; und nach meiner Meinung gebsthrt es uns in dieser Zeit ganz besonders, dies Zeugniß dem Juden gegenüber treu und gewissenhaft abzulegen, daß Ein Rame und nur Einer ist, in welchem Jude und Heid« können selig werden und dieser Name ist Jesus. Das mag manchem Gemüthe hart und lieblos klingen, aber ich kann ihnen nicht helfen. Wir wisse», daß viele unserer jüdischen Brüder, für die wir so großes Interesse fühlen , durch den unmittelbaren Einfluß des Evangeliums als Persönliche Freunde, geachtete Bekanntschaften, als höchst angenehme Gesellschafter , als Männer wo» Kenntniß und Bildung und großer Wohlchätigkeit dastehen; aber ich frage, find das Dingedie ihre Seelen selig machen können? oder kann der Jude vom ewigen Verderben erlöst werden anders als durch Jesum Christum? 1 3)i« Ereignisse des Wen JahreS, oder wenigstens Eine Begebenheit »röletzte» Jahres scheint es besonders' zu verlangen - daß von dieser

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