Dibre Emeth
- Journal
- Dibre Emeth
- Volume
- 15 (1859)
- Issue
- 6-7 (1859)
- Date
- 1859-01-01
- Page
- – (sequence 26)
- Language
- German
- Belongs to
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396 Moräste aK , sie pflügten die urchrbaute Wüstes chedOaue isi-MN ünterden zerstreuten Stämmen Israels reichlich gesät worden, und jetzt gilt es : Beten; wir werden aufgefordert und angetrieben zu krtrn, -daßder Herr einen gnädigen und reichen Segen auf sein Erde senden wolle, umes zu erfrischen.... Ich fürchte, wir sind oft in großer Gefahr, die Schuld unserS Mißlingens auf Gott zu legen; ich meiste die Gefahr, daß wir sagen, wir können diese und diese Erfolge nicht erwarten, denn der Herr giebt seinen Geist nicht. Aber erwarten wir auch diese Ausgießung, beten wir um dieselbe?.. Der Herr hat dieselbe verheißen und wir als christliche Arbeiter Wn* nen die Offenbarung des Geistes Gottes nur erwarten auf unser gläubiges Gebet.. . Ein Herr, der unlängst die Vereinigten Staaten Amerikas durchwandert hatte, um das Werk der dortigen Erweckung kennen zu lernen, sagte, daß er bei seiner Rückkehr nach England den Eindruck bekam: Ihr habet nicht, darum daß ihr nicht bittet. Wenn es irgend ein Werk giebt, um dessen Erfolg wir zu bitten verpflichtet sind, so liegt uns sicherlich diese Pflicht ob, in Absicht auf die Beförderung des Ehristenthums unter den Juden. Rach meinem Dafürhalten ist es eins der merkwürdigsten Zeichen, die voraus verkündigt sind von den letzten Tagen, daß ein solches Interesse in der christlichen Kirche erwacht ist für das Wohl des alten Volkes Gottes. Warum fühlte die Kirche Christi dies Interesse-nicht in der frühern Zeit? Was war natürlicher, als daß von einem Zeitalter zum andern und von Jahrhundert zu Jahrhundert die Kirche Gottes, die nächst Christo Alles dem Volke Israel verdankt, allen Ernst und Eifer hätte anwenden sollen, um für die Bekehrung Israels zu wöcken? Daß dies nicht geschah, war eine schwere VernachläßiguNg der Kirche: Daß das Gebet Christi in Bezug auf die Juden so schnell vergessen wurde in der christlichen Kirche, rührte von dem Saurtteigr des AntichristS her, der sich schön in der Apostolischen Zeit kund gab. Es ist aber die wunderbare Regierung Gottes nicht zu verkennen. „ Du wollest dich aufmachen und über Zion erbarme»/ denn eS ist Zeit, daß du ihr gnädig feist, und dir Stunde ist gekommen." Es ist unsre einfache, schuldige Pflicht als Christen für Israel zu boten. Das iß ein Gegenstand, der für MeS eigene HM